Bilder und Geschichten aus über 90 Jahren Hubertusburger Fußball – Teil 2

Beim ersten Lockdown im Frühjahr haben wir unser Fußball-Archiv geöffnet. Hier gehts zum Rückblick Teil 1

Der Ball ruht leider wieder – Zeit für Teil 2.

24. August 2019zweiter Spieltag und erstes Heimspiel unserer Männer in der Nordsachsenliga. Zu Gast der Aufsteiger aus Belgern. Hier gelang unserem Fotografen René Wegner ein interessanter Zweikampfschnappschuss. Robby Staude (25) trennt den Belgeraner Philip Seidel (18) mit einem Tackling vom Ball. Robby gilt im Verein als Meister der gepflegten und technisch sauberen Grätsche.

Die Hubertusburger gewannen vor 92 Zuschauern das Spiel gegen den Roland mit 3:2. Unsere Tore: Pascal Weidner, Jakob Jülich und Justus Keller.

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Mai 1999 – an der Sachsendorfer Straße trafen die B-Junioren des FC Erzgebirge Aue und Tasmania Neukölln aufeinander. Die Hubertusburger waren damit Pokalfinalgastgeber des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV).

Eine Spezialität des NOFV – Auslobung eines jährlichen Pokalwettbewerbes nur für die B-Junioren aus allen 6 Regionen des Verbandes (Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern). Das Endspiel gewannen die Berliner vor 200 Zuschauern klar mit 7:0.

Bericht der Oschatzer Allgemeinen Zeitung (OAZ)

1. September 2007Erster Spieltag in der Kreisliga Torgau/Oschatz. Unsere Männer mit einem neuen Trainer. Gerhard Ballaman betreute die Mannschaft eine Saison. Zum Auftakt setzte es eine 2:3 Heimniederlage gegen Hartenfels Torgau II – die Klasse konnte aber zum Saisonende gehalten werden.

Stehend v.l.: Ralph Horbas, Stefan Schneider, Simon Hünermund, Carsten Rademacher, Marcel Birnbaum, Manuel Thieme, Dennis Laupichler, Manuel Narkunat, Denis Hirsch, Robby Staude, Gerhard Ballaman (Trainer)

Kniend v.l.: Albrecht Weller, René Taudermann, Kevin Merkel, Benjamin Schönitz, Andy Röper, Thomas Schneider, Denny Talkenberg, Sebastian Mohs, Marc Käseberg

29. März 2017 – Wer holt sich den hohen Ball? Helene Baumann und zwei Merkwitzer Spieler versuchen hier mit Einsatz und Kung-Fu-Technik das Leder zu sichern.

Unsere F-Junioren gingen in der Kreisliga auf Punktejagd und sammelten in der Saison 2016-17 30 Punkte in ihrer Staffel ein. Die Mädchen und Jungen wurden von Christian Windisch und André Kamm trainiert.

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23. März 2013 – unsere Oldies im Frühlingstrainingslager. Ende März musste erstmal vor Trainingsbeginn der Kunstrasenplatz in Seifhennersdorf beräumt werden.

Nach dem verlängerten Trainingswochenende unter Leitung von Zuchtmeister Oleg waren die blau-weißen Silberrücken topfit für die kommenden Spiele.

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28. August 2019 – Trainer Mike Rische drückt den erschöpften Jeremias “Jerry” Baumann bei der Auswechslung für Sebastian Simbke (8). Nach dem Gewinn des Kreispokals der A-Junioren in der Spielgemeinschaft Merkwitz/Wermsdorf/Luppa im Mai war die Mannschaft im Landespokal spielberechtigt.

Mit der BSG Chemie Leipzig bekam unser Team einen attraktiven Pokalgegner zugelost. Bestes Fußballwetter und 160 Zuschauer bildeten den Rahmen für den Pokalfight auf dem Merkwitzer Rasen. Es entwickelte sich ein intensives Spiel – Schiedsrichter Alfred Hönemann oft als Ruhepol im Getümmel.

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Unsere Jungs hauten alles rein, mussten aber die Überlegenheit der Leipziger anerkennen – Endstand 1:6.

1966 – Anstoß im Dahlener Heidestadion. Im Focus Schiedsrichter Erich Schulze (Medizin Wermsdorf) – er leitete das Spiel zwischen Motor Dahlen und einer Mannschaft aus Tschechien. Erich Schulze (in der Bildunterschrift der OAZ fälschlicherweise als Erwin Schulze bezeichnet) war ein positiv Fußballverrückter.

In den 1930er Jahren spielte er unter seinem Trainer und Vater Bruno Schulze im Hubertusburger Nachwuchs.

Schon im Rückblick (Teil 1) thematisiert aber immer wieder schön crazy – am 18. August 1946 heiratete Erich in Fußballklamotten seine Lisbeth – nach der Trauungszeremonie ging es mit seinen Männern zum Punktspiel nach Mutzschen.

1951 gehörte er zur legendären Hubertusburger Mannschaft, die den DDR weit ausgespielten Medizin-Pokal gewann. Im Bild vor dem Halbfinale gegen Zwickau, welches mit 4:0 gewonnen wurde.

Nach seiner aktiven Zeit blieb er dem Fußball treu, arbeitet bis in die 1970er Jahre hinein als Schiedsrichter und kickte bei den Blau-Weißen Oldies mit. Im Bild aus dem Jahr 1972 mit seiner Mannschaft und den Gastoldies in etwas helleren Trikots.

16. Oktober 2011 – Dr. Annett Krause, Inhaberin der Marktapotheke Mügeln, überreichte unseren A-Junioren vor dem Punktspiel an der Sachsendorfer Straße einen neuen Trikotsatz.

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Das Team spielte in der Nordsachsenliga und wurde von Sven Juretschke und Marcus Raschke trainiert. Man sammelte im Saisonverlauf 27 Punke ein und schaffte es bis ins Kreispokalfinale in Delitzsch. Hier unterlag man am 26. Juni 2012 den Gastgebern mit 3:0.

27. März 2004 – Pokalendspiel der F-Junioren auf dem Mügelner Rasen. Die von Matthias Winkler und Gerd Roßberg trainierten kleinen Racker gewannen in Mügeln mit 2:0 und holten damit den Kreispokal an die Sachsendorfer Straße. Beide Tore schoss Dominic Baumann. Mit Roland Voigtländer stand damals ein Coach mit seinen Jungs im Endspiel, der später lange Jahre auch den Hubertusburger Nachwuchsfußball voranbrachte.

August 2006 – Schnappschuss an der Sachsendorfer Straße. Sebastian “Mohsi” Mohs im Zweikampf mit dem Falkenhainer Dominik Hildebrandt (10). Andreas Eßbach (4) und Marcel Ober (5) rahmen die Spielszene ein.

Die Wermsdorfer testeten vor Saisonbeginn gegen den Falkenhainer SV aus der benachbarten Muldentalliga. Nach dem Aufstieg 2003 in die Kreisliga Torgau/Oschatz ging es in den nächsten Spielzeiten darum, die Klasse zu halten. Das gelang den Hubertusburgern auch in der folgenden Saison 2006-07 mit Platz 13.

Mohsi (Jahrgang 1985) kickte ab dem 6. Lebensjahr bei den Hubertusburgern. Technisch versiert und beidfüßig spielte er schon ab den A-Junioren gelegentlich bei den Männern. Er galt als sehr ruhiger Zeitgenosse.

Als kreativer Spieler konnte Mohsi auf allen Positionen – Ausnahme Torhüter – eingesetzt werden.

Er schaffte mit der Mannschaft 2012 den Aufstieg ins Nordsächsische Oberhaus.

Daneben engagierte er sich bei der Platzpflege, wusch die Trikotsätze und kümmerte sich um unsere Hubertusburger Chronik. Seine aktive Karriere endete leider ausgerechnet an seinem 29. Geburtstag, am 10 Mai, durch eine Knieverletzung. Im Punktspiel gegen Delitzsch II lieferte er sich als Libero packende Zweikämpfe mit Christian Mörschke – einer der fairsten Strategen der Nordsachsenliga. Bei einem Zweikampf mit ihm in Halbzeit 2 verdrehte sich Mohsi ohne Foul das Knie. Christian Mörschke schaute nach dem Spiel in der Notaufnahme bei ihm vorbei und erkundigte sich danach noch mehrmals nach Mohsi. Hier ein Bild vom 2014er Mai-Kick gegen Delitzsch an der Sachsendorfer Straße:

Ostern 1956 – Gruppenfoto mit Frauen auf Schloss Pillnitz – die Fußballer der BSG Medizin Wermsdorf beim gemütlichen Ausflug. Das Krankenhaus als Trägerbetrieb hatte den Bus für die Ausfahrt zur Verfügung gestellt.

Im darauffolgenden Frühjar 1957 stellte sich die Mannschaft dem Fotografen.

27. August 2017 – Zum Einstieg in die neue Saison 17/18 hatte Coach Christian Windisch mit seiner damaligen neu zusammengesetzten E-Jugend ein besonderes Training geplant. Das Training stand unter dem Motto „Teambildung“ und so ging es gemeinsam im Ausdauerlauf zur Jägerhütte.

Dort warteten die Eltern, einige Teamübungen und zum Schluss eine leckere Stärkung für alle. Ein perfekter Start in die neue Saison, an die sich alle gerne erinnern.

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27. Mai 1978 – die Wermsdorfer Fußballer zusammen mit ihren Mahliser Nachbarn. Ausgespielt wurde an diesem Tag der Gemeindeverbandspokal.

Neben den Fußballern der BSG Medizin Wermsdorf beim Viererturnier immer mit dabei die BSG´s: Einheit Mutzschen, Traktor Mahlis und Traktor Ablaß. Der Wanderpokal wurde jährlich ausgespielt. Nach drei Turniergewinnen konnten die Hubertusburger den Pott behalten. Er steht heute in unserer Vereinsvitrine im Foyer der Sporthalle.

29. Juni 2019 – nach dem Trubel beim Testspiel gegen die Loksche war an der Sachsendorfer Straße am späten Nachmittag Zeit für einen Blick in den Rückspiegel. Dierk und René bedankten sich bei den Hubertusburgern für den Einsatz in der Saison 2018-19.

Die Männer hatten allen Grund zum Feiern und das taten sie ausgiebig auf ihre Art…

3. März 2002 – Udo Köhler streckt den Pott in die Höhe. Die starken Hubertusburger Oldies konnten, wie im Jahr zuvor, den Siegerpokal beim Wurzener Hallenturnier abräumen.

Udo Köhler , unser Schiedsrichterobmann, ist seit vielen Jahren ein souveräner Referee. Obwohl er vor Jahren seinen Lebensmittelpunkt ins Muldental verlegte, ist er unserem Verein treu geblieben. Danke für deinen Einsatz Udo!

4. Mai 2014 – gute Laune bei der Wermsdorfer Zweiten nach dem Kick im Heidestadion – Jörg Büchner und Steffen Eichler im Plausch. Die Mannschaft hatte gerade in Dahlen mit 3:1 gewonnen. Jörg übernahm nach dem Abschied von Horst und Herfi 2013 das erste Mal die Verantwortung als Coach. Sein Team sammelte im Saisonverlauf 2013-14 in der Kreisklasse Ost 33 Punkte ein.

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11. Mai 2002 – vor dem Punktspiel gegen Belgern II gab es für Torhüter Wolfgang “Wolle” Burda einen Blumenstrauß von der Mannschaft. Wolle stand, seine Nachwuchszeit eingerechnet, an diesem Tag 30 Jahre als Torhüter zwischen den Pfosten. Das Spiel konnten die Blau-Weißen mit 3:2 gewinnen. In der darauffolgenden Saison schaffte die Mannschaft mit Torhüter Wolle den Aufstieg in die Kreisliga Torgau/Oschatz.

4. September 1927 – großes Kino an der heutigen Kinogasse. Die Wermsdorfer Sportler des TSSV “Eiche” feierten mit vielen Einwohnern Richtfest für ihre Vereinssporthalle. Im Hintergrund des Bildes sieht man die Türme von Kirche und altem Jagdschloss.

Mit viel Eigenleistung und sogar privaten Darlehen der Vereinsmitglieder wurde die vereinseigene Sporthalle in Rekordzeit gebaut. Die Gemeinde Wermsdorf übernahm eine Bürgschaft von 20 000 Reichsmark.

Ab 1928 – nutzten auch die Vereinsfußballer die Halle. Hauptnutzer waren aber die Turner und Kraftsportler des TSSV. Durch Tanzveranstaltungen, Skatabende oder Kinderfeste in der Halle erzielte der TSSV “Eiche” zusätzliche Einnahmen. So konnten die privaten Baudarlehen der Vereinsmitglieder langsam zurückgezahlt werden.

Die Halle wurde ab 1935 als Kino genutzt, später nach 1990 eine zeitlang als Discoschuppen mit Tagesbar – dann leider Leerstand. Vor einigen Jahren wurde die baufällige Ruine abgerissen – geblieben ist der Name “Kinogasse” für den anliegenden Weg.

12. November 2016 – unsere D2 Junioren freuten sich in Luppa über einen 5:2 Heimsieg gegen Tornau/Bad Düben II.

Damit alle unsere D-Junioren Spielpraxis erhielten, kickten in der Saison 2016-17 neben den Junioren in der Landesklasse auch ein Team in der Kreisliga. Die Mädchen und Jungen aus Luppa und Wermsdorf wurden von Dietmar Mädler und André Kamm trainiert. Das Team sammelte im Saisonverlauf 18 Punkte ein.

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23. März 2013 – 92. Minute im Spiel Wermsdorf vs. Mügeln/Ablaß II. Wenn jetzt Sebastian Klinger kurz vor Abpfiff den Elfer verwandelt, bleiben die Gäste Tabellenführer.

Torwart Robert Rinke hielt beim Stand von 1:0 den Strafstoß der Gäste und die drei wichtigen Punkte fest. Ein Schlüsselspiel in der Meisterschaft am 16. Spieltag.

Mit diesem Erfolg schoben sich die Hubertusburger an die Tabellenspitze und feierten am 25. Spieltag mit einem 2:1 Heimsieg gegen Dahlen die vorzeitige Meisterschaft.

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August 1992 – die Wermsdorfer testeten gegen den TSV Sülfeld. Frank Schwips, der in Wolfburg arbeitete, hatte den Kontakt mit den Randwolfsburgern vermittelt. Einige Jahre hielt der Kontakt – man besuchte sich gegenseitig – kickte und feierte gemeinsam.

2. Dezember 2016 – im beschaulichen Großböhla wird das Fest der Nächstenliebe auf Hubertusburger Art gefeiert. Wie man sieht, muss es nicht einmal ein Nadelbaum sein – eine Plastikpalme reicht unserem Ecki auch.

Eine wilde Party – nicht, dass etwas im beschaulichen Großböhla entzwei gegangen wäre aber der Feierlärm war einigen (wenigen) feinfühligen Anwohnern so erheblich, dass die Polizei vorbei schaute. Ein Jahr später wieder eine rauschende Party an der selben Stelle.

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Nach diversen Polizeieinsätzen und der Drohung eines Anwohners auszuwandern, entschlossen sich die Hubertusburger ab 2018 in ihrem Stammsitz, der “Hub” zu feiern – da sind die Burgwände dicker…

August 1991 – Volksfeststimmung an der Sachsendorfer Straße. Auf dem Programm: ein lockerer Kick der Blau-Weißen gegen die Elite des deutschen Bobsports. Zu Gast mit seinen Zinnwaldern – Harald Czudaj. Harald (Jahrgang 1963) – in Wermsdorf/Reckwitz aufgewachsen, besuchte in Wermsdorf die Schule. In der damaligen BSG Medizin Wermsdorf trainierte er unter Horst Kopsch in der erfolgreichen Leichtathletikabteilung. Noch zu DDR-Zeiten wechselte er zu Dynamo Zinnwald und wurde Bobpilot. Nicht untypisch für erfolgreiche Bobpiloten, die meist aus der Leichtathletik in diese Wintersportart wechselten. Erfolgreich war Harald allemal. Als Pilot wurde er ein halbes Jahr nach seinem Auftritt an der Sachsendorfer Straße Europameister im Viererbob und 1994 bei den Olympischen Spielen in Lillehammer (Frankreich) Olympiasieger, ebenfalls im Viererbob. Harald kam gern mit seinen Vereinskameraden in seine alte Heimat zurück.

1991 mit im Gepäck – ein Bob zum Probesitzen. Sein Bruder Frank spielte bis 1993 noch aktiv bei den Blau-Weißen Männern. Karsten Wolf, der damals die Eintritskarten verkaufte, schätze etwa 250 Zuschauer. Die sahen athletische Bobsportler, welche sich den Wermsdorfer Fußballern knapp geschlagen geben mussten – das Ergebnis war allerdings zweitrangig.

Mit Bogdan Musiol (Jahrgang 1957) hat die BSG Medizin Wermsdorf einen weiteren erfolgreichen Bobsportler hervorgebracht. Ebenfalls über die Leichtathletikabteilung der Wermsdorfer ging er zu Vorwärts Oberhof und feierte von 1978 bis 1992 als Anschieber für verschiedene Piloten mehrere Europa- und Weltmeistertitel sowie Olympiasiege im Zweier- und Vierererbob – insgesamt kommt er auf die beachtliche Zahl von 33 Medaillen bei internationalen Titelkämpfen. Heute betreibt er das Fitnessstudio “Balance” in Oschatz.

21. Dezember 2019 – Roland Büchner mit seinen Schützlingen Lukas Gaudermann (7), Jan Borisch (3) und Franz Senger (2) bei einem Hallenturnier der E-Junioren in Oschatz.

In den Spielpausen gab es immer Gelegenheit für ein Schwätzchen – hier mit den Schildauern.

17. Juni 2012 – Applaus für die Meistermannschaft. Am 26. und letzten Saisonspieltag in der Kreisliga Ost gab es noch mal ein Schaulaufen für die Männer um Kapitän Dierk Kupfer und Trainer Matze Winkler.

Vor etwa 100 Zuschauern, darunter viele Hubertusburger Unterstützer, wurde vor dem Spiel die Meisterehrung vollzogen. Das Ergebnis war Nebensache – Trainer Matze Winkler probierte in diesem bedeutungslosen Spiel einiges aus – Mockrehna gewann mit 8:4 und konnte sich dabei für die 11:0 Klatsche im Hinspiel revanchieren.

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1. Mai 1988 – Trainer Peter Horbas mit seinen Schützlingen beim Maiumzug. Peter Horbas war in dieser Zeit verantwortlich für die Nachwuchsarbeit in der Sektion Fußball – heute würden wir Jugendleiter dazu sagen.

Seine Jungs holten einige Wochen später den Oschatzer Kreispokal. Peter Horbas kümmerte sich viele Jahre als Trainer um den Hubertusburger Nachwuchs und wurde 2003 für seine Verdienste von Sächsischen Fußballverband mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

23. Oktober 20195. Spieltag in der Landesklasse Nord. Unsere A-Junioren in der Spielgemeinschaft mit Dahlen und Luppa hatten Pegau zu Gast. Nach zwischenzeitlichem Rückstand erkämpften die Jungs ein 2:2 und holten damit den ersten Punkt in der Landesklasse. Auf dem Bild hat gerade Nick Palme (11) zum 2:2 eingenetzt.

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19 weitere Punkte sollten im Saisonverlauf folgen. Das Team wurde von Sven “Juri” Juretschke, Sebastian Beier (Luppa) und Karl-Heinz Trudel (Dahlen) trainiert. Beim Budenzauber in Torgau wurden die Spieler nach der Siegerehrung von den Ultras auf den Rängen zu einer wilden Tanz- und Gesangseinlage angeregt.

Dezember 1967 – Die Jugendmannschaft der Hubertusburger mit ihrem Trainer Fritz Panitz bei der Weihnachtsfeier. Ein Kohleofen (Ofenrohr links) sorgte für Wärme im Gastraum. Man beachte die schicke Kleidung der Jungs – in Trainingshosen zur Hubertusburger Weihnachtsfeier – heutzutage durchaus üblich – damals undenkbar. Wie sich die Zeiten ändern. Bier durften die Jungs schon trinken – aber auch hier herrschte eine gewisse Gleichförmigkeit – alle Gläser fast gleich angetrungen und ordentlich abgestellt. Vielleicht fragen wir mal bei Gelegenheit unser Ehrenmitglied Manfred Züchner, wie es damals so war – auf dem Bild der lange Kerl (4.v.l.).

Hier die Jugendmannschaft aus dem Frühjahr 1968.

Juni 2003 – die Luppaer Frauen gewannen den erstmals ausgespielten Pokalwettbewerb. Das Team startete in der Saison 2002-03 in der Muldentalliga und hatte dort bereits die Meisterschaft geholt. Beim Pokalfinale (Kleinfeld) in Brandis wurde gegen die Gastgeberinnen vor 250 Zuschauern nach der Verlängerung im Neunmeterschießen das Double perfekt gemacht. Die Oschatzer Allgemeine Zeitung brachte dazu einen Rückblick.

3. September 2018 – die C-Junioren vor ihrem ersten Saisonheimspiel an der Sachsendorfer Straße. Den Punktspielkick gegen Delitzsch gewann man am Ende deutlich mit 10:0.

Die Mannschaft in der Spielgemeinschaft mit Luppa und Dahlen startete in der Nordsachsenliga und wurde von Sven Juretschke, Sebastian Beier (Luppa) und Florian Göbel (Dahlen) trainiert. Das Team sammelte im Saisonverlauf 30 Punkte ein.

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Sommer 2001 – die Oldies vor der Kamera. Darunter unsere D-Junioren und die F-Junioren mit ihren Trainern Gerd Roßberg und Hartmut Bruder.

8. Februar 2020Michael “Brauni” Brauns an einem Samstag in Brandis mit seinen Kickern: Zara, Elias, Jannes, Fritz, Finn, Tim und Vico (v.l.).

24 Stunden später waren unsere D-Junioren wieder am Start und gewannen das Turnier in Oschatz. Vielleicht lag es auch am neuen Maskottchen “Wermsdorf-Luppi-Giga”.

Bericht und Bilder

1. Juni 2019 – zwei Oldies im Wechselmodus. Trainer Dierk Kupfer (5) wechselte sich am 24. Spieltag bei den Concorden in der zweiten Halbzeit mal eben für Sebastian “Resi” Freiberg ein.

Am Spielfeldrand wartete derweil eine lustige Gemeinschaft auf Resi. Der Betreffende wollte mit seiner Sonja in den Hafen der Ehe einschippern – dazu zählte natürlich vorher ein ordentlicher Junggesellenabschied, der in Prag gefeiert wurde.

Das Punktspiel in Schenkenberg gewannen unsere Männer überraschend deutlich mit 0:5 durch Tore von Denny Beckedahl, Florian Böttger, Justus Keller und Dominic Arendt (2).

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August 1987 – unsere Männer (BSG Medizin Wermsdorf) gewannen den Medizinpokal in Zschadraß. Während der Pokal in den 50er und 60er Jahren noch ein großes Ding in der gesamten DDR unter den BSG Medizin Mannschaften war (Wermsdorf gewann 1951 den überregionalen Pott), gab es später bis zum Ende der DDR 1989 nur regionale Pokalturniere. 1987 spielten in unserer Region noch drei (Medizin)Mannschaften den Pokal aus – neben Wermsdorf noch Hochweitzschen und Zschadraß. Man nutzte das Pokalturnier gleich zur Saisonvorbereitung.

27. Mai 2017 – unsere D-Junioren hatten ihr letztes Saisonspiel ausgerechnet zu Hause gegen den schon feststehenden Meister RB II. Nach dem Kick feierten die Zuschauer unsere Mädchen und Jungen – denn sie hatten nicht nur alles reingehauen, sondern mit 6:5 gegen den haushohen Favoriten gewonnen.

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Die Mannschaft mit Spielern aus Wermsdorf und Luppa kickte in der anspruchsvollen Landesklasse und wurde von Heiko Zielinski und Marius Lüderßen trainiert und von Kristian Kirpal untestützt.

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Sommer 1934 – die Knabenmannschaft der Hubertusburger (ATV) possiert vor der Kamera. Links Trainer Bruno Schulze in Hosenträgern – heute aus der Mode gekommen – damals ein gebrächliches Mittel, die Hose festzuhalten. Natürlich nur bei Männern – Frauen trugen keine Hosen. Rechts mit stolzem Blick auf die Jungs möglicherweise ein Vater, den wir namentlich nicht mehr zuordnen können, haarstylingmäßig in einer Vorform des “Irokesenschnittes”. Die Altersklasse Knaben entsprach den heutigen D und C Juniorenklassen. Bei fast allen Jungs damals Standard: der Seitenscheitel/Ohren frei.

19. August 2017 – Saisoneröffnung an der Sachsendorfer Straße. Die Spielansetzer hatten gleich zwei Derbys eingeplant. Zu Gast: die erste und zweite Garnitur der Wackeren. Ebenfalls zu Gast: Familie Rinke. Robert Rinke hütete von 2010 bis Mitte 2017 bei den Hubertusburgern das Tor und war ein vorbildlicher Sportsmann. Nach dem Spieltag: Familie Rinke am Stammtisch mit Präsident René Naujoks und Torwartnachfolger Benjamin Schönitz.

Das Spiel der zweiten Mannschaften konnten die Platzbesitzer mit 4:1 gewinnen – unsere Tore: Dominic Lewick (2), Tim Körner und Ronny Kunze.

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Drama pur im Spiel der ersten Mannschaften – besonders in Halbzeit 2 – ein Derby mit allen Zutaten – Endstand 2:2 – unsere Tore Denny Beckedahl und Sebastian Hanisch.

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2. Mai 2010 – gute Laune bei unseren E-Junioren. Das Team hatte gerade in Luppa das Punktspiel gegen Mehderitzsch mit 5:1 gewonnen.

Die Wermsdorfer und Luppaer Mädchen und Jungen sammelten in der Kreisliga Torgau/Oschatz 28 Punkte ein und wurden von Roland Büchner und Thomas Wolf trainiert. Nach dem Spiel gab es das beliebte Neunmeterschießen beider Mannschaften.

Hier die Mannschaft beim Budenzauber in Oschatz:

8. Januar 2015 – das waren noch Zeiten ohne Seuchensonderschutz und Mindestabstand: unsere Oldies im Höhentrainingslager.

21. Mai 1978 – die alten Kameraden im Einsatz an der Sachsendorfer Straße. Im Rahmen der Feierlichkeiten “50 Jahre Fußball” schnürten die Hubertusburger Kicker aus den 30er bis 50er Jahren des 20. Jahrhunderts noch einmal die verstaubten Töppen.

28. Januar 2018 – Nicolle Paepke mit einem Schnappschuss und ihren Erinnerungen: Unsere Mannschaft um Jannes und Tim aus der heutigen D bei der Anreise zum Hallenturnier in Brandis. So richtig wach waren sie früh um 8 noch nicht und holten sich die letzte „Mütze“ voll Schlaf im Auto. Bei Ankunft waren beide dann aber fit und wie immer wurde es ein spannendes Turnier für alle Beteiligten.

14. Februar 1952 – im Archiv findet sich ein Schreiben der Hubertusburger „BSG Medizin“ Fußballer zu einem Sportgerichtsverfahren.

Der Hintergrund: die Fußballer der BSG Medizin Dresden waren mit der ersten und zweiten Männermannschaft am 13. Januar an der Sachsendorfer Straße zu Gast. Den in der ganzen DDR ausgespielten “Medizin-Pokal” hatten die Hubertusburger ein halbes Jahr vorher überraschend gewonnen. Auch gegen Dresden konnte das Pokalspiel trotz verletzungsbedingter Unterzahl (Auswechlungen waren damals noch nicht gestattet) siegreich gestaltet werden. Nach diesem Rausschmiss aus dem Pokalwettbewerb schickten die Dresdener Gäste ein Protestschreiben zum großen Verband nach Ostberlin. Die Berliner verlangten eine Stellungnahme, die nach Dresden geschickt werden sollte. Das Antwortschreiben der Wermsdorfer liegt uns noch vor. Drei Seiten, die neben dem Hickhack um das Spiel auch interessante Einblicke in die Lebensumstände der Ostdeutschen sieben Jahre nach Kriegsende geben.

  1. Die Versorgungslage mit Lebensmitteln war angespannt. Der große Hunger nach dem Kriegsende war zwar überstanden aber viele Ostdeutsche hatten immer noch zu wenig zum „Beißen“ – Lebensmittel gab es rationiert auf Zuteilung durch Marken. Die frei verkäuflichen Lebensmittel über die Handelsorganisation (HO) konnten sich viele nicht leisten. Die Wermsdorfer mussten also ihre Pokalgäste vor dem Spiel mit einer warmen Mahlzeit verköstigen. Die Beschwerde der Gäste:  In der Suppe war kein Fleisch. In Dresden hatten die Wermsdorfer wohl Fleisch bekommen. Einige Jahre später normalisierte sich die Versorgungslage mit Grundnahrungsmitteln mit einigen DDR-Eigenheiten.
  2. Die An- und Abreise war wenig komfortabel. Die Gäste reisten mit dem Zug nach Oschatz. Von dort organisierten die Wermsdorfer „nach längeren Verhandlungen einen Bus“. Für diesen Bus mussten die Wermsdorfer auch noch den Treibstoff selbst beschaffen. Linienverkehr, Oschatz – Wermsdorf, gab es damals noch nicht. Dieser Bus hatte nun einen Motorschaden und konnte die Dresdener nicht nach Oschatz zurückbringen – bis Ersatz beschafft wurde, verging einige Zeit – die Gäste standen am „Goldenen Hirsch“ in der Kälte und mit einer Niederlage im Rucksack – das hat die Stimmung sicher nicht befördert.
  3. Eine längere Winterpause mit „Budenzauber“ als Zeitvertreib, wie wir es heute kennen, gab es nicht. Es wurde bis auf Weihnachten-Jahreswechsel durchgekickt. Da sich Spieler notgedrungen zusätzlich selbst versorgen mussten oder in der Landwirtschaft halfen, dauerten dafür die Sommerpause und die sogenannten Herbstferien (Erntezeit) länger als heute.

Eine Tätlichkeit des Wermsdorfer Spielers Werner Schindler wurde ebenfalls thematisiert. Vorwurf der Gäste: Schindler hat einen der unseren mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Antwort der Wermsdorfer: Nö – so war es nicht ganz. Der Dresdner hat ohne Ball zuvor unseren Werner nachgetreten und dieser „mit der Hand auf die Brust des Gegners, keinesfalls mit einem Faustschlag ins Gesicht“ reagiert. Der Schiedsrichter war der Meinung, dass beide Spieler gleichmäßig schuld an der Unsportlichkeit seien.

Eine gewisse Überheblichkeit der Mannschaft aus der Landeshauptstadt Dresden gegenüber dem kleinen „Dorfverein“ lässt auch tief blicken. So fielen besonders die zuschauenden Spieler der zweiten Gästemannschaft, die das „Spielfeld umkreisten“, mit lauten Sprüchen auf, wie: „Nun sind wir auf dem Dorf – auf dem Dorf kann man nicht mehr verlangen.“ Das kam an der Sachsendorfer Straße schon damals nicht so gut an. Wie das Verfahren ausging, ist nicht überliefert. Wahrscheinlich ist, dass es eingestellt wurde, da der Schiri im Protokoll nichts Außergewöhnliches vermerkte. Werner Schindler wurde trotzdem vereinsintern für 10 Tage gesperrt. Hier das Mannschaftsfoto der Hubertusburger aus dem selben Jahr.

6. Mai 2011 – Oldiezweikampf René vs. René. Beim Oldieklassiker Wermsdorf – Dahlen ringen René Schneider (16) und René Naujoks um den Ball.

Am Freitag Abend bleibt Mutti traditionell allein zu Hause – Oldietraining oder ein Freundschaftskick gegen die Silberrücken benachbarter Vereine stehen auf dem Plan. Danach gibt es das ein oder andere Auswertungsbierchen – Prost!

Hier gehts zu den Oldiebildern 2010-11

In dieser Zeit versuchte kurzzeitig Geheimrat Karsten Wolf die blau-weißen Silberrücken zu coachen. Da die Männer praktisch austrainiert und taktisch gefestigt waren, gab Karsten konsequenterweise ab und Maik Schlicke übernahm eine Zeitlang…

4. Mai 2019 – Schnappschuss unseres Fotografen René Wegner am 20. Spieltag der Kreisliga Nordsachsen. Felix Plakinger (rechts) sind hier kurzzeitig Gegner (der Selbener Thomas Wille) und Mitspieler Tim Körner (19) abhanden gekommen.

26. Juni 1997 – die Oschatzer Allgemeine Zeitung vermeldet: “Wermsdorf bleibt!” – in den Monaten zuvor muss es größere Differenzen mit dem Fußballverband Torgau/Oschatz gegeben haben. Mutmaßlich ging es um ein umstrittenes Sportgerichtsurteil.

Der Streit eskalierte so, dass die Hubertusburger mit ihren Mannschaften vor der Saison 1997-98 in den benachbarten Döbelner Verband wechseln wollten. Letztendlich sprach der Sächsische Fußballverband ein Machtwort. Hier unsere 1. Männermannschaft vor Saisonbeginn.

16. Juni 2018 – unsere Männer beim Flunkyball. Das bei den A-Junioren beliebte (Trink)Spiel, wurde anlassbezogen von den Männern gespielt – allerdings nicht mit dem gefürchteten “Sterni”.

Anlass: das letzte Saisonspiel gegen Hartenfels Torgau und die anschließenden Feierlichkeiten zur “Altkreismeisterschaft”.

Hier gehts zu den Tagesbildern an der Sachsendorfer Straße

Sommer 1930 – die TurnerInnen des ATV Wermsdorf-Hubertusburg possieren vor dem Gasthof “Zum Roten Ochsen”. Durch den Torbogen gelangt man heute zur Apotheke und dem Ärztehaus.

Der ATV war genau wie der zweite Wermsdorfer Sportverein, der TSSV “Eiche”, ein Mehrspartenverein. Die Fußballer waren damals in beiden Vereinen eher belächelte Exoten. Im Focus der meisten sportbegeisterten Deutschen: Turnen, Radsport und Feldhandball. Während England als “Mutterland” des Fußballs gilt, darf sich Deutschland ab 1917 als “Geburtsland” des Handballs rühmen. Gespielt wurde 11 gegen 11 mit kleineren Bällen auf den auch von den Fußballern genutzten Rasenplätzen (Film). Erst vor etwa 50 Jahren setzte sich das Handballspiel in der Halle durch. Natürlich hatten in den 30ger Jahren auch die Wermsdorfer Vereine Feldhandballmannschaften. Hier ein Nachwuchsteam des ATV aus dem Jahr 1932:

25. Oktober 2014 – Auswärtsspiel in Beilrode. An deutliche Niederlagen erinnert man sich nicht so gern – wir versuchen es mal – der 2012er Aufstieg ins Nordsächsische Oberhaus war ein Riesenerfolg und so in der Vereinsgeschichte erstmals gelungen. Klares Saisonziel in den nächsten Spielzeiten – der Klassenerhalt. Mit viel Einsatzbereitschaft und auch überraschenden Punktgewinnen gegen vermeintlich stärker besetzte Gegner konnte die Nordsachsenliga in den nächsten Jahren gehalten werden. Trotzdem fing man sich in den ersten Spielzeiten dreimal mit 0:8 aus Wermsdorfer Sicht, die in der Vereinsgeschichte höchsten Punktspielniederlagen ein. Saison 13-14: 0:8 in Doberschütz; Saison 14-15: 0:8 in Beilrode; Saison 15-16: 0:8 Heimniederlage gegen Schenkenberg. Die drei Niederlagen waren bitter (auch für die Wermsdorfer Fans) aber die Klasse konnte gehalten werden. Von der Klatsche in Beilrode gibt es Bilder logischerweise ohne Wermsdorfer Torjubel.

3. Dezember 2011 – die Blau-Weißen (diesmal in schwarz-gelb) verbuchten vor 75 Zuschauern ihren historisch höchsten Saisonsieg in der Kreisliga bzw. Nordsachsenliga. Am 13. Spieltag war der SV Mockrehna zu Gast und wurde mit 11:0 wieder nach Hause geschickt. Florian Böttger erzielte ein halbes Dutzend Tore. Die weiteren Treffer steuerten Sebastian Hanisch, Denny Beckedahl, Manuel Thieme, Frank Jerusel und Robby Staude bei. Torhüter Benjamin Schönitz hielt die Null fest. Stammtorhüter Robert Rinke (4) wurde als Feldspieler in der 66. Minute für Florian eingewechselt.

Im Einsatz: Schönitz, Kupfer (MK), Jerusel, Rademacher, Münch, Hanisch, Mohs, Thieme, Staude, Beckedahl, Böttger, Rinke, Narkunat, Laupichler

Die Hubertusburger überwinterten als “Herbstmeister”. Diese Position hatten sich die Männer von Coach Matze Winkler nach dem 10. Spieltag erkämpt.

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Dabei begann die Saison 2011-12 durchwachsen – 10. Platz nach dem 3. Spieltag. Ab dem 4. Spieltag thronte dann die 09er Zweite mit Trainervulkan R. Kurzhals ganz oben. Wacker Dahlen folgte nach dem 8. Spieltag. Die 2013er Rückrunde entwickelte sich zu einem Zweikampf mit den “Männern vom Schräghang”, dem SV Strelln/Schöna, um Meisterschaft und Aufstieg – aber das ist eine andere Geschichte…

Sommer 2001 – Trainer Karsten Wolf beim Mannschaftsfoto mit seinen D-Junioren an der Sachsendorfer Straße.

27. April 2012 – Gerd Roßberg und Wolfgang Finke, auch “Patte” genannt, plauschten am Rande eines Heimspiels der Hubertusburger über den Lauf der Dinge – Gerd und Wolfgang – beides Ehrenmitglieder der Blau-Weißen.

1. Mai 1956 – die Fußballer der BSG Medizin im verordneten Gleichschritt durch das Dorf passieren gerade den Hirschplatz.

Die jährliche „Maidemonstration“ in den Städten und größeren Dörfern der DDR – vorn meist eine Blaskapelle, dann Schulen, Sportvereine und die Werktätigen aus den örtlichen Betrieben. In Ostberlin gab es ab dem 1. Mai 1956 auf Militärparaden (Propagandafilm) dressierte Uniformträger und das neueste Kriegsgerät zu bestaunen. Manche Zeitgenossen versuchten sich zu drücken oder während des Umzuges vorzeitig in einer Seitenstraße zu verschwinden. Nicht selten schadete diese Unbotmäßigkeit der Karriere. Zentral genehmigte Plakate mit Losungen (meist Lobhudelei auf die Regierungspolitik und die unverbrüchliche Freundschaft zur Sowjetunion, Ansporn zu noch höheren Arbeitsleistungen und Kritik am imperialistischen, ausbeuterischen, kriegstreibenden Westdeutschland/USA). Seit 1886, als in Chicago erstmals Arbeiter für einen 8-Stundentag demonstrierten und zusammengeschossen wurden, breitete sich dieser unbezahlte (Kampf)Tag auch in der wachsenden Arbeiterschaft Europas aus. Bei den DDR-Maidemos handelte es sich nicht um die Einforderung besserer Lebensverhältnisse, sondern um die zur Schau gestellte Loyalität des Volkes gegenüber Regierung und der herrschenden Staatspartei. Eine Tradition seit 1933 – das System blieb gleich – nur die Symbole wurden ab 1945 ausgetauscht – vom Hakenkreuz zu Hammer und Sichel. Die Nazis machten den 1. Mai ab 1933 zum bezahlten “Nationalen Feiertag des deutschen Volkes” und inszenierten 1933 in Berlin ein propagandistisches Massenspektakel. Schon einen Tag darauf stürmten SS und SA die Gewerkschaftshäuser und zerschlugen die freien Gewerkschaften.

Karsten Wolf erinnert sich, dass die Wermsdorfer Maikundgebungen immer im Innenhof der Hubertusburg stattfanden. Hier war das Podest für die örtliche Obrigkeit aufgebaut. Als danach die Dorfdemo loszog und das Wermsdorfer Tor Richtung altes Jagdschloss passierte, setzten sich schon die ersten Mitläufer mit ihren Bockwurst – und Biergutscheinen nach rechts – Richtung Gaststätte “Zum Goldenen Strauß” ab. Der “Strauß” – ein legendäres Wermsdorfer Feier- und Tanzlokal – für ältere Wermsdorfer mit vielen angenehmen und wilden (Jugend)Erinnerungen verbunden. Vor einigen Jahren wurden die Ruinen abgerissen – heute steht hier das Seniorenheim Hubertushof. Meist war am Nachmittag des ersten Mai auch auf dem Sportplatz mit Fußballturnieren der Betriebsmannschaften etwas los. Hier unsere erste und zweite Männermannschaft aus dem Jahr 1956:

26. April 2015 – kraftvolles Laufduell zwischen Bruno Gatter (Wermsdorf) und Elias Sachse (Luppa).

In der Saison 2014-15 spielten die beiden Jungs noch in der F-Jugend. Das Punktspiel konnten die Luppaer klar für sich entscheiden. Unsere Luppaer Nachbarn (Trainerinnen: Betina Sachse und Diana Zehrfeld) sammelten im Saisonverlauf in der Kreisliga fast doppelt so viele Punkte ein, wie die Wermsdorfer (Trainer Heiko Zielinski und André Kamm). Heute sind Bruno (C-Junioren) und Elias (D-Junioren) ein ganzes Stück gewachsen und kicken erfolgreich in gemeinsamen Spielgemeinschaften.

Hier gehts zu den Saisonbilder 2014-15

26. Mai 2018 – eine Dreiermauer mit Blick nach links: Benjamin Münch, Justus Keller und Philipp Springer im Heimspiel. Zu Gast die Kicker vom SV Laußig.

Hier gehts zum Spielbericht und Galerie (Laußig)

Eine Besonderheit in diesem Spiel: Stammtorhüter Benjamin Schönitz war im Urlaub – Torhüter Robyn Staude musste in Schildau unsere Spielgemeinschaftler im Aufstiegsrennen halten.

Hier gehts zum Spielbericht und Galerie (Schildau)

So sprang Benjamin Heinicke ein, zwar ein gelernter Hüter, der aber eigentlich lieber bei den Oldies im Sturm die Tore schoss.

Benjamin hielt im Spiel die Null fest und fand sich sogar in der Elf der Woche wieder. Unser Männer gewannen mit 5:0 – Torschützen: Florian Böttger (2), Benjamin Münch, Sebastian Körner und Meik Eckert. Das Team konnte sich schon nach diesem 24. Spieltag bei einem Bierchen entspannt über die “Altkreismeisterschaft” freuen. Danach ging es zur anlaufenden Wermsdorfer Schlössernacht.

Januar: 1955 und 2021 – an der Sachsendorfer Straße hatte es geschneit. Vor knapp 70 Jahren wurde im Winter draußen weitergekickt – Hallentraining damals eher etwas für Turner und Schachspieler.

Die harten Männer aus dem Jahr 1955 auf dem linken Bild: Rudolph Hohle (vorn) und dahinter Hans Haubold (links) und Erich Schulze (rechts)

Im Sommer 1955 entstand dieses Bild bei einem gemeinsamen Mannschaftsausflug der ersten und zweiten Männermannschaft zur Talsperre Kriebstein.

25. Mai 201923. Spieltag in der Kreisliga Nordsachsen. Unsere Spielgemeinschaftler laufen gut gelaunt zusammen mit Schiedsrichterassistent Florian Däbritz in Luppa auf.

Vier Tore von Tim Körner, Max Sommer und Justus Keller (2) sorgten für einen überzeugenden 4:1 Heimsieg gegen die Gäste aus dem fernen Wölkau.

Hier gehts zur Galerie und Spielbericht

Zum Saisonende belegten die Kicker aus Wermsdorf und Luppa in ihrem ersten Kreisligajahr einen beachtlichen 10. Platz.

13. und 20. Mai 1997 – der Wermsdorfer Coach Wolfgang Müller holte mit seinen alten Kontakten zwei Heimspiele des VfB Leipzig der damaligen Bundesligareserverunde (2. Mannschaft) an die Sachsendorfer Straße. Müllers Argument: “In Leipzig kickt ihr vor 50 Leuten – an der Sachsendorfer Straße vor zehnmal mehr Zuschauern.”

Am Ende sahen die zwei Spiele des VfB Leipzig gegen die Arminia aus Bielefeld (2:1) und den FC St. Pauli (0:0) 1800 Zuschauer. Auf Seiten des VfB, der damals in der zweiten Bundesliga kickte, spielten in der Reservemannschaft einige klangvolle Namen u.a. Marco Rose – heute Cheftrainer des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Hier die Zeitungsberichte:

17. Juni 2019 – Denny Beckedahl im Torgauer Pokalsiegeroutfit von 2019 und Florian Krost im Hubertusburger Beckeshirt (37). Man kennt und schätzt sich schon über viele Jahre.

An der Sachsendorfer Straße war gerade das letzte Punktspiel der Saison abgepfiffen worden. Florian hatte als Hüter über die Jahre schon einige Punkte aus Wermsdorf mitgenommen – diesmal hatten die Hubertusburger knapp mit 4:3 das bessere Ende für sich.

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Als Schiedrichter ist Florian ebenfalls gelegentlich vor Ort – so auch beim Kick unserer Männer gegen eine erlesene Nordsachsenauswahl im Rahmen der Feierlichkeiten 90 Jahre Fußball in Wermsdorf.

Beim letzten Finale zum Nordsachsenpokal am 28. August 2020 im Torgauer Hafenstadion trafen Florian und Becke wieder mal aufeinander. Becke schoss mit seinem Elfer die Hubertusburger ins Glück und konnte den Henkelpott mit seinen Mannschaftskameraden, Trainern und den vielen Fans an die Sachsendorfer Straße mitnehmen.

7. Juni 2003 – die 1. Männermannschaft nahm an einem Turnier in Schmannewitz teil.

Die Mannschaft hatte kurz zuvor den (Wieder)Aufstieg in die Kreisliga Torgau/Oschatz geschafft und konnte die Liga, trotz mancher Abstiegssorgen, in den nächsten Spielzeiten halten.

2012 gelang den Blau-Weißen dann den Sprung ins Nordsächsische Oberhaus.

Pfingsten 1949 – Nachkriegsfußball in der sowjetischen Besatzungszone. Die Wermsdorfer Fußballer kickten ab 1945 unter dem Vereinsnamen SG Wermsdorf. Im Herbst 1949, am 7. Oktober, wurde mit dem Segen und unter Aufsicht der ruhmreichen sowjetischen Freunde die DDR gegründet. Die Älteren unter uns werden sich noch an die Eigenheiten und den Untergang des sozialistischen “Arbeiter- und Bauernstaates” (Eigenwerbung) vor 30 Jahren erinnern. Zu Gast beim 1949er Pfingstturnier an der Sachsendorfer Straße – die Kicker aus Magdeborn.

Was die Pfingstgäste 1949 mit Sicherheit noch nicht ahnten: etwa 25 Jahre später mussten die über 3000 Bewohner aus Magdeborn und den Ortsteilen ihre Heimat im Leipziger Südraum für immer verlassen. Die Dörfer (und Fußballplätze) wurden zur Braunkohlegewinnung weggebaggert. Heute befindet sich dort der Störmthaler See. Die Wermsdorfer Kicker ließen sich noch mal im Herbst 1949 ablichten – nun mit einer etwas anderen Aufstellung.

15. August 2020Pokalhalbfinale 65. Minute. Robby Staude hatte gerade mit dem Tor zum 5:2 den Deckel gegen Zwochau drauf gemacht. Im Focus: Holger Siebert – auch “Mücke” genannt.

Ein großer Schub an Glückshormonen wird gerade von Mücke mit Mimik und Gestik verarbeitet.

Hier gehts zum Film

Mücke – ein beinharter Verteidiger mit Offensivqualitäten und Teamplayer – spielt schon seit vielen Jahren zuverlässig in unseren beiden Männermannschaften. Er ist topfit – seine fast 37 Jahre merkt man ihm auf dem Platz nicht an. Wenn man einmal vom Mutzschener 2020er Neuzugang Michael Paitz absieht, ist Mücke der zur Zeit älteste, regelmäßig kickende Hubertusburger und hat damit unserem Spaßvogel Ecki über zwei Jahre Lebenserfahrung voraus.

Beim Pokalfinale im Torgauer Hafenstadion übernahm er mit vier weiteren Mannschaftskameraden Verantwortung – behielt die Nerven und netzte vom Punkt ein.

29. August 1997 – in der Oschatzer Allgemeinen Zeitung wird vor dem scharfen Saisonstart die Hubertusburger erste Männermannschaft vorgestellt. Ein starker Kader und ein mit Wolfgang Müller erfahrener, neuer Coach. Das Training von den Männern bis zu den Nachwuchsmannschaften wurde in diesen Jahren anspruchsvoller – der Coach mischte auch in der Nachwuchsarbeit mit – so organisierte er Fördertraining für die Blau-Weißen Talente. Aufbruchstimmung an der Sachsendorfer Straße.

Zeitungsschau – Männer und Nachwuchs 1997-98

Das Aufstiegsziel Bezirksklasse, heute gleichbedeutend mit der Nordsachsenliga, wurde in den nächsten Spielzeiten knapp verfehlt (zweimal Dritter – einmal Zweiter). Was heute passt (und hoffentlich uns erhalten bleibt), ist der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, sowie zwischen der ersten und zweiten Männermannschaft. Damals gab es diese Einheit so noch nicht. Dazu kam in diesen Jahren eine hohe Leistungsdichte in der Kreisliga Torgau/Oschatz (T/O). Unser alter Fahrensmann Karsten Wolf schätzt die damalige Kreisliga T/O als die stärkste Kreisliga im Bezirk ein. Sei es drum… Um einen kleinen Rückblick zu geben, stöbert man am besten im Oschatzer Zeitungsarchiv. Die Spielberichte kamen in dieser Zeit von Dietmar Hentzschel (DH) und Karsten Wolf (KW).

22. Juli 2017 – die gemeinsame Saisonvorbereitung lief für unsere Männermannschaften beim VfB Leisnig an. Trainer Dierk Kupfer begutachtet die etwas verbeulte Nase von Max Untermann – Glück gehabt – es war nichts gebrochen.

In insgesamt 6 Testspielen auf fremden Plätzen bereiteten sich die Männer auf die Saison vor. Nach der Sommerpause müssen die Kicker wieder in Schwung kommen – Abläufe und Aufstellungen getestet werden. Spielergebnisse sind hier eher Beiwerk.

Hier gehts zu den Testspielbildern 2017

14. September 2013 – es ist Derbyzeit an der Sachsendorfer Straße: die Hubertusburger kickten die zweite Saison im Nordsächsischen Oberhaus und empfingen am 4. Spieltag die Oschatzer. Die Blau-Weißen mit bis dahin 4 Punkten auf der Habenseite – unser Gäste mit einer Nullnummer. 160 Zuschauer sahen einen verdienten 3:1 (1:0) Heimsieg. Florian Böttger doppelt und Sebastian Hanisch netzten für die Hubertusburger ein.

Unsere Aufstellung: Robert Rinke, Nico Lippert, Dierk Kupfer (MK), Carsten Rademacher, Peter Müller, Benjamin Münch, Philipp Narkunat (Marcus Zinke), Sebastian Mohs, Florian Böttger, Denny Beckedahl (Richard Seeliger) und Sebastian Hanisch.

Hier gehts zu den Spielbildern Hin- und Rückspiel

Das Rückspiel in Oschatz konnten unsere Männer souverän mit 5:0 (4:0) gewinnen. Becke und Gerd, alias Sebastian Hanisch, trafen vor 75 Zuschauern, darunter viele Blau-Weiße Unterstützer, wie sie wollten.

Trainer Matze Winkler ließ fast die selbe Truppe wie beim Hinspiel auflaufen. Nur Philipp Narkunat, der sich im Hinspiel leider verletzte, wurde durch Robby Staude ersetzt. Zum Saisonende reichten den Hubertusburgern 24 Punkte zum angestrebten Klassenerhalt.

27. Februar 1934 – Die Fußballer des ATV Hubertusburg im Krisenmodus – 5 Niederlagen in Folge mussten erst mal verabeitet werden. Nun ging es ausgerechnet zum Tabellendritten nach Hohnstädt. Hier konnte die Negativserie gestoppt werden. Das “Wochen und Anzeigenblatt für Wermsdorf/Hubertusburg und Umgebung” vermeldet einen 3:4 Auswärtssieg der Hubertusburger, die damit den Hohnstädtern die erste Heimniederlage der Saison beibrachten.

Im Spielbericht ist von einem munteren Spiel unter erschwerten Bedingungen die Rede. So schießt der Wermsdorfer Mitschke aus bester Position auf den Hohnstädter Kasten aber der Ball bleibt vor der Torlinie im Schnee einfach stecken. Die Platzbesitzer legen nun mit 1:0 vor – wenig später stellen die Gäste nach einem Eckball per Kopf wieder auf Null. Knappe Kiste weiterhin – mit einem 3:3 geht es in die Pause. Eine verwertete Flanke von links bringt den Außenstürmer (Franken) in Schussposition – 3:4. Es müssen noch einige bange Minuten unter Hohnstädter Dauerdruck bis zum Abpfiff vergehen. Der Schreiberling vermeldet: “Jetzt erreicht Wermsdorf den Höhepunkt seiner Kampfkraft und kann das Ende des Spiel gut überstehen”. Interessant auch die taktische Aufstellung:

Schindler im Tor und, damals durchaus üblich nur zwei Verteidiger (Wolf, Sterz), ein Dreiermittelfeld (Schneider, Schreiber, Kenzig) und 5 (!) Stürmer (Mitschke, Hartmann, Ullmann, Schlicke, Franken). Auswechsler Fehlanzeige – erst seit 1967 durfte laut FIFA-Regeln ein verletzter Spieler ausgewechselt werden – seit 1995 sind dann drei Auswechslungen möglich.

Hier die Mannschaft mit Trainer Arthur Kenzig aus dem darauffolgenden Jahr 1935 bei einem Auswärtsspiel in Canitz:

21. Januar 2011 – Jubeltraube in der Belgeraner Stadthalle. Die Hubertusburger haben gerade das Finale der Hallenkreismeisterschaft gegen Oschatz für sich entscheiden können.

Die lautstarken Hubertusburger Unterstützer feiern mit der Mannschaft, die von Uli Löser und Matthias Winkler gecoacht wurde.

Damit konnte der Titel von 2010 verteidigt werden. 2012 schaffte man dann den Sprung ins Nordsächsische Oberhaus.

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14. April 2016 – nach einem langen, entbehrungsreichen Trainingstag lassen es sich die Oldies in einem Dresdner Freisitz verdientermaßen gutgehen.

Jährlich, falls nicht gerade pandemische Zeiten ausgebrochen sind, gehen unsere Oldies nach Ende der Hallensaison für ein verlängertes Wochenende ins abgeschottete Trainingslager. Der Sportpark Weißig bei Dresden bietet dafür beste Bedingungen. Traditionell abgeschlossen wird das Lager mit einem sonntäglichen Besuch im Dynamostadion.

So aufs Beste vorbereitet, gibt es das eine oder andere Freundschaftsspiel gegen Oldiemannschaften unserer Region. Sogar die Hallenser Silberrücken schauten an der Sachsendorfer Straße vorbei – Prost!

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1975 – der Turnnachwuchs der BSG Medizin Wermsdorf possiert mit Trainer Erich Fischer vor der Kamera. Mit dabei – der damals noch kleine Jörg Wobser.

Jörg – heute selbst Coach – trainiert nun schon über einige Jahre mit viel Herzblut unsere Hubertusburger Nachwuchsmannschaften auf dem Großfeld – aktuell unsere B-Junioren.

21. April 201820. Spieltag der Nordsachsenliga. Die Hubertusburger aktuell auf Tabellenplatz 6 traten beim Tabellendritten, dem FSV Beilrode an. Die OAZ titelte in ihrer Montagsausgabe von einem überzeugenden Auswärtssieg.

Der Berichterstatter Justus Keller schrieb von einem “Duell der Freunde”. Die Beilroder als “Macht von der Ostelbe” und die Hubertusburger kennen und schätzen sich – man feiert gemeinsam und unterstützt sich. So waren viele Beilroder Fußballer beim Pokalfinale im Torgauer Hafenstadion. Im direkten Duell schenkt man sich natürlich nichts – Beilrode hatte das Hinspiel in Wermsdorf verdient mit 5:2 gewonnen. Das Rückspiel konnten die Gäste ebenso überzeugend durch zwei Floritore und einem Dodotreffer für sich entscheiden. Damals bester Wermsdorfer Kicker neben vielen starken Spielern: Außenverteidiger Philipp Springer, der aktuell leider schon einige Zeit verletzungsbedingt zuschauen muss.

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Nach dem Spiel – Freude in der Coachingzone und die Faust des Trainers Dierk Kupfer.

19. Juni 1994 – Pokalfinale in Oschatz. Unsere Männer holen nach 1993 wieder den Oschatzer Kreispokal. Wie 1993 stand man gegen den SV Merkwitz im Finale und gewann diesmal mit 2:1 (1:1). Unsere Tore schossen Thomas und Jens Seidel. In unserem Archiv zu finden:

Auf dem Mannschaftsfoto stehend v.l.: Wolfgang Finke (Präsident), Heiko Scholz, Udo Köhler, Hartmut Bruder, Jens Ortner, Jürgen Busch, Thomas Scholz, Jens Seidel und Manfred Züchner (Trainer); kniend v.l.: Teffera Mekkonen, Ralf Finke, Mathias Panitz, Torwart Olaf Rothaug, Thomas Seidel und Rico Fleischer.

Mittlerweile wurden die Regionen Oschatz und Torgau zu einem Kreis zusammengelegt. Nun starteten auch die Fußballer in der Kreisliga Torgau/Oschatz. Der Äthiopier Teffera Mekkonen alsolvierte in den 90er Jahren im Krankenhaus Wermsdorf eine Facharztausbildung und kickte einige Jahre als Stürmer in der 1. Männermannschaft. Er war im Team beliebt und ein Spaßvogel. Seine Mitspieler gaben ihm den Spitznamen “Sane” nach dem ersten Schwarzafrikaner in der Bundesliga, Souleyman Sané, der Anfang der 90er Jahre beim Bundesligisten SG Wattenscheid 09 kickte und Kultstatus genoss. Sein Sohn, Leroy Sané, kickt heute bei den Bayern. Teffera Mekkonen ging Ende der 90er Jahre von Wermsdorf wieder nach Äthiopien zurück und leitet dort bis heute eine Neurologische Klinik. Etliche Wermsdorfer, darunter auch “Micki” Kretzschmar, waren bei Tefferas Hochzeit 1999 im fernen Äthiopien mit dabei.

1. Mai 1998 – beim Maiturnier an der Sachsendorfer Straße sind natürlich auch die Oldies mit am Start.

4. Juli 2012 – Abschlussfest unserer D-Junioren in Luppa. Die 5 sportlichen Mädels der Mannschaft beim Gruppenfoto (v.l. Sarah, Kim, Vanessa, Pauline und Anna Sophie).

Zu bewundern: Trainerin Betina Sachse beim Kick mit den D-Junioren und ein schlanker Marius Lüderßen mit den Mädels.

Die Mädels und Jungs aus Luppa und Wermsdorf trugen ihre Punktspiele in der Kreisliga Ost aus und wurden von Betina Sachse, Diana Zehrfeld und Thomas Wolf trainiert.

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23. Juni 2019 – unsere Nachbarn feierten 100 Jahre Fußball. Somit haben die Mügelner Fußballer 9 Jahre mehr Tradition auf dem Buckel, als die Wermsdorfer. Die Hubertusburger kamen gerne zum Gratulieren an die Leisniger Straße. Vorstandsmitglied und Bürgermeister Matthias Müller (im Bild rechts) überbrachte in einer launigen Rede die Glückwünsche.

Natürlich mit dabei – die Traditionsmannschaft des BC Mügeln, die unter den hervorragenden Trainern “Fuchs” Schreiber und Reinhard Hauptmann in den 90er Jahren das Niveau in unserer Region bestimmte. Dierk Kupfer (10) war in diesem Team einer der Leistungsträger.

27. November 1951 – im Archiv findet sich ein Protokoll der Funktionärssitzung der BSG Medizin Hubertusburg in der auch die Sektion Fußball integriert war. Die angereiste Oberfunktionär Höhme von der Landesleitung war mit der Arbeit der örtlichen Funktionäre wohl nicht zufrieden und so übte Sportfreund Neubert brav Selbstkritik. Was aus heutiger Sicht eher staunend zur Kenntnis genommen wird, war in dieser Zeit bitterer Ernst. In der frühen DDR waren alle Organisationen und somit auch der Sport gleichgeschaltet und hatten der Staatspartei SED Gefolgschaft zu leisten. So sollte laut Protokoll die nächste Mitgliederversammlung der Hubertusburger unter Punkt 1 mit dem Referat “Stalin und unser Wettbewerb” behelligt werden. Stalin, Führer der Sowjetunion und einer der schlimmsten Diktatoren und Massenmörder, war damals in der DDR Propaganda der größte, weiseste und netteste Führer der Weltgeschichte – ein gottgleicher Personenkult wurde aufgeführt. Der westliche Teil (Kreuzung und neue Grundschule) des Hirschplatzes hieß in den 50er Jahren Stalinplatz. Widerspruch bedeutete Gefahr für die jeweilige soziale und oft auch physische Existenz. Nach dem Tod Stalins im März 1953 versuchten die Menschen in der DDR erfolglos am 17. Juni 53 die Diktatur abzuschütteln.

Trotz der Vereinnahmung des Sports durch die Politik wurde auch Fußball gespielt. Hier die Kicker unserer ersten und zweiten Männermannschaft aus dem Jahr 1952.

28. Oktober 2017 – die OAZ titelt euphorisch in ihrem Lokalsportteil mit einem Bild von René Wegner:

Es ist der 9. Spieltag in der Kreisklasse Ost – um am Tabellenführer SV Süptitz II dranzubleiben, müssen unsere Spielgemeinschaftler in Schirmenitz drei Punkte mitnehmen. Die 34. Spielminute bricht an. Marc Käseberg – dynamisch, zielstrebig, kraftvoll – imitiert den legendären Robben-Move, diese unnachahmliche Bewegung des Arjen Robben, der jahrelang mit dem Ball vom rechten Flügel nach innen zog und die Kugel dann mit links in den Winkel zirkelte. Fotograf René Wegner hielt diesen bewegenden Moment zum 0:2 mit der Kamera fest. Schreiberling AK fand, obwohl gar nicht vor Ort, die passenden Worte beim 0:5 Auswärtssieg.

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Die Spielgemeinschaftler blieben damit oben dran und schafften am Ende mit Platz 2 den Aufstieg in die Kreisliga.

24. Januar 2014 – Ullrich Böttger nimmt für sein Team den Siegerpokal von René Naujoks entgegen.

In einem vereinsinternen Budenzauber wurde der Pott ausgespielt. A-Junioren, Oldies und Männer wurden gleichmäßig in die Teams gelost. So ergaben sich viele spannende Spiele unter gleichwertigen Mannschaften.

1966 – die Fußballer der BSG Medizin Hubertusburg nahmen an einem Fußballturnier in Schildau teil und gewannen den Siegerpott.

Die Spielerfrauen (im damals obligatorischen Kleid und Kaltwelle) schauten zu und kümmerten sich gegebenenfalls um das Outfit der Männer. Auf dem Schnappschuss wird dem Leiter der Sektion Fußball in der BSG, Hans Pappisch, vor der Siegerehrung noch schnell die Frisur gerichtet.

Links im Bild: Gerhard Seidel, Hans Pappisch und Klaus-Dieter “Micki” Kretzschmar

Rechts im Bild: Joachim Birnbaum, Helmut Stumpe, Dieter Seriot, Hans Pappisch, Peter Eisermann (v.l.)

9. August 1995 – unsere Zweite Männermannschaft zu Beginn der Saison 1995-96. Nach einer Durstrecke hatten die Hubertusburger wieder eine Zweite am Start. Das Team trug die Punktspiele in der Kreisklasse aus. Karsten Wolf erinnert sich mit einem Schmunzeln, dass Frank Schwips (im Bild 2.v.r.), Betreiber der Bar im ehemaligen Kino, einige Sportkameraden direkt am Tresen für das Projekt gewinnen konnte. Die Kandidaten konnten nicht nur trinken sondern auch passabel kicken. So schlug man sich im Ligabetrieb ordentlich. Anfang 1998 gewann man den Hallenkreismeistertitel, der unter den Kreisklassemannschaften aus der Region Torgau/Oschatz ausgespielt wurde. Dieser Titel berechtigte zur Teilnahme an der Hallenkreismeisterschaft der Kreisligateams. Hier überstand man die Vorrunde und erspielte sich Platz 6 – unsere Erste erreichte bei diesem Turnier Platz 3.

25. Januar 2015 – Trainer Thomas Wolf freut sich mit seiner Mannschaft über den Gewinn des Siegerpottes beim bestens organisierten Hallenturnier in Brandis.

Die C-Junioren in der Spielgemeinschaft mit Luppa (Trainer Stefan Loy) und Dahlen (Trainer Marcel Henze) starteten in der Kreisliga und konnten sich über eine erfolgreiche Vorrunde für die nordsächsische Meisterrunde qualifizieren.

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Ende der 1980er Jahre – Schnappschuss nach einem Spiel. Auf dem Bild v.l. Klaus-Dieter (Micki) Kretzschmar, Hartmut Bruder und Manfred Züchner.

Neben Micki, der leider viel zu früh verstarb, steht mit Hartmut Bruder ein begnadeter Fußballer, der verletzungsbedingt 1994 die Fußballschuhe an den Nagel hängen musste. Hartmut spielte seit der Kindheit in den Mahliser und Wermsdorfer Nachwuchsmannschaften und stand als junger Bursche 1978 beim Spiel gegen Lok Leipzig im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum “50 Jahre Fußball in Wermsdorf” im Kader unserer Männermannschaft. Das Spiel endete 3:4.

Hartmut gehörte der Männermannschaft an, die, beginnend mit dem Pokalsieg 1987 bis 1994, mehrere Titel holte. 1990 Gründungsmitglied – wurde Hartmut 1994 Präsident des FSV Blau-Weiß Wermsdorf und gehörte mehrere Jahre dem Vorstand des Leipziger Fußballverbandes an. Mit Gerd Roßberg trainierte er viele Jahre unsere F-Junioren. Auf dem Bild aus dem Jahr 2002 ist als kleinster Racker Dominic Baumann zu erkennen.

Hartmut ist auch heute noch dem regionalen Fußball verbunden. So gehört er dem Vorstand des FSV Luppa an und war lange Jahre 2. Vorsitzender. In der Saison 2015-16 übernahm er das Training der gemeinsamen C und unterstützt die Nachwuchsarbeit schon über viele Jahre als Sponsor.

Die derzeitigen Einschränkungen haben unseren Luppaer Freunden und Partnern, die für den 12. Dezember geplanten Feierlichkeiten zum 30jährigen Vereinsjubiläum leider verhagelt.

8. Februar 1934 – ein Derby gegen Wacker Dahlen steht an. Das “Wochen- und Anzeigenblatt für Wermsdorf/Hubertusburg und Umgebung” stimmt die geneigten Leser am Donnerstag auf das Spiel am folgenden Sonntag ein. Die Hubertusburger hatten das Hinspiel im Heidestadion mit 2:1 knapp verloren. Warnende Zeilen an die Mannschaft (ATV Hubertusburg): “Soll dies nicht wieder vorkommen, möchte der ATV sehr auf der Hut sein.” Der Ausgang des Spiels ist leider nicht überliefert.

Außerdem “Den Besuchern zur Aufklärung”: die Hubertusburger müssen ab 1.1.1934 Eintritt verlangen: Erwachsene: 25 Pfennige – Erwerbslose und Kinder: 10 Pfennige. Gespielt wurde an der Sachsendorfer Straße. Es gab aber auch noch einen Fußballplatz auf der Wiese am Fasanenholz. Hier befindet sich heute die Wermsdorfer Tankstelle. Das Bild der Spieler aus dem Jahr 1934 entstand auf diesem Platz.

2. September 2012 (15:36 Uhr)2. Spieltag in der Nordsachsenliga. Nach der Meisterschaft und dem Aufstieg mussten die Blau-Weißen ins ferne Zwochau zu den Männern an der Mühle. Viele Unterstützer reisten mit und freuten sich mit der Mannschaft über die ersten Punkte in einem spannenden Spiel. Benjamin Münch schoss in der 36. Minute das erste Tor in der Kreisobeliga. Mithin ein historischer Treffer für die Hubertusburger.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Platzbesitzer netzten in einem Doppelschlag (53./55. Min.) Benjamin Münch und Philipp Narkunat zum 1:3 Endstand ein.

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Unsere Mannschaft spielte mit: Robert Rinke, Frank Jerusel, Peter Müller, Carsten Rademacher, Robby Staude, Dierk Kupfer (C), Benjamin Münch, David Badstübner, Sebastian Hanisch, Denny Beckedahl, Philipp Narkunat, Kevin Schmidt, Andy Röper und Florian Böttger. Bemerkenswert – Florian Böttger reiste nach dem Ende seines Frühdienstes sofort der Mannschaft hinterher, war in der Halbzeitpause vor Ort und konnte so noch in der zweiten Halbzeit eingesetzt werden.

1. Mai 1993 – in Oschatz wird das Pokalendspiel für den Altkreis Oschatz ausgetragen. Unsere Männer hatten sich, wie der SV Merkwitz, für das Finale qualifiziert. Die Hubertusburger gewannen mit 5:3 (3:2) und holten damit den Pott. Unsere Torschützen: Jens “Horst” Hänel (2), Thomas Seidel, Lutz Dechert und Thomas Scholz.

17. April 2017 – Schnappschuss am Spielfeldrand. Gerd Roßberg, Dierk Kupfer und Karsten Wolf schauten bei unserer Zweiten zu. Die Obstländer Zweite war zu Gast.

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Unser Zweite in der Spielgemeinschaft mit Luppa sammelte 2016-17 in der Kreisklasse Ost 37 Punkte ein. Das Spiel endete 1:1 – unser Tor schoss Dodo in der 17. Minute. Das zweite Tor schoss auch ein Wermsdorfer – allerdings in den eigenen Kasten. Es spielten an diesem Tag vor 60 Zuschauern: Robyn Staude, Sven Franke, Stefan Zimmermann, Christian Döring, Dominic Arendt, Martin Natzke, Simon Johst, Gregor Mayerhofer, Richard Winkler, Steffen Eichler, Meik Eckert, Erik Niemann, Robert Süßmilch und Dominic Lewick. In der folgenden Saison konnten sich die Männer von Coach Robert Natzke und Mannschaftsleiter Jörg Büchner über den Aufsteig in die Kreisliga freuen.

5. Mai 2012 – gute Laune bei den Mädchen und Jungen aus Wermsdorf und Luppa im Heidestadion . In der Zwischenrunde zur Kreisliga Nordsachsen (F-Junioren) hatte man im Derby in Dahlen viele Tore geschossen. Im Hin- und Rückspiel um Platz 9 konnte man sich gegen Krostitz knapp durchsetzen. Mittlerweile sind die kleinen Racker groß geworden…

1980er Jahre – die Hubertusburger besaßen in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts schlagkräftige Nachwuchsmannschaften. So fand das Fördertraining einiger Altersklassen der Collmregion an der Sachsendorfer Straße statt. Auf dem Bild sind die Nachwuchstrainer Wolfgang Finke, Gunther Heidler und Werner Moser zu sehen.

2. Juli 2019 – nach dem Ende der Saison halfen wieder viele Vereinsmitglieder, den heiligen Rasen an der Sachsendorfer Straße aufzuhübchen. Anschließend wurde entspannt gegrillt.

Frühjahr 1967 – unsere 1. Männermannschaft mit einem Mannschaftsfoto. Das Team kickte in der 1. Kreisklasse Oschatz. Mit dabei unsere späteren Ehrenmitglieder Klaus-Dieter Kretzschmar, Gerd Roßberg und Wolfgang Finke.

Schnappschuss 1 an der Sachsendorfer Straße – Halbzeitpause. Die großen Linden auf der heutigen Lieblingsseite der Blau-Weißen waren damals noch dünne Bäume. Und Schnappschuss 2 – nach dem Kick beim SV Zwethau – ein Fußballverein, der mittlerweile leider auch in die ewigen Fußballjagdgründe entschwunden ist.

15. August 2020Pokalhalbfinale an der Sachsendorfer Straße. Zu Besuch – die Jesewitzer Jungs. Man hatte sich bei einem Testspiel in Jesewitz kennen und schätzen gelernt.

Als der Finaleinzug feststand, ging eine wilde Tanz- und Gesangsparty mit den Jesewitzern ab. Wir lernen – Bier ist nicht in jedem Fall nur zum Trinken da…

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13. August 1990 – die Hubertusburger Fußballer gründen den FSV Blau-Weiß Wermsdorf. Hier unsere Gründungsmitglieder und eine handschriftliche Mitgliederliste aus diesen aufregenden Tagen.

Einige Monate zuvor, im Herbst 1989, fassten immer mehr DDR Bürger den Mut, gegen die abgewirtschaftete SED Staatsparteiführung öffentlich aufzubegehren oder versuchten über westdeutsche Botschaften und Ungarn das Arbeiter- und Bauernparadies zu verlassen. Die eine halbe Millionen Mann starke Gruppe sowjetischer Soldaten in der kleinen DDR blieb im Gegensatz zum Arbeiteraufstand 1953 dank des neuen sowjetischen Führers Michail “Gorbi” Gorbatschow in ihren Kasernen. Zum 40. Jubel-Jahrestag der DDR am 7. Oktober wurde noch mal vom gefürchteten Staatssicherheitsdienst geprügelt und verhaftet dann brach das System unter den friedlichen Massenprotesten seiner Bürger, darunter auch einfache SED Mitglieder, zusammen. Spätestens im März nach den ersten und einzigen freien Wahlen zur DDR Volkskammer standen die Zeichen auf schnelle Wiedervereinigung. Das bedeutete auch für den regionalen Sport eine zügige Anpassung an das westdeutsche System – die Betriebsgemeinschaften und damit auch die BSG Medizin Hubertusburg hatten keine Zukunft mehr. Unsere Turner verließen die BSG und gründeten einen eigenen Verein. So auch die Fußballer, die 1990 mit folgender Mannschaft aufliefen:

3. Oktober 2013 – Trubel auf dem Innenhof des Alten Jagdschlosses. Es ist Feiertag – die Wermsdorfer Sportler beteiligen sich am Städtewettbewerb von enviaM und MITGAS (für Kommunen aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg). Mit im Einsatz auch viele Wermsdorfer Fußballer. Es galt im Erwachsenen- und Kinderbereich innerhalb von 6 Stunden (maximal 10 Minuten pro Teilnehmer) möglichst viele Kilometer zu “schrubben”. Auf dem Bild sind Aktionen während die letzten Sekunden zu sehen (v.l. Kristian Kirpal, Dierk Kupfer, André Kamm und Organisator Harald Hoßbach mit dem Blick zur Kilometeranzeige).

Wermsdorf schob sich mit 269 km an Oschatz (267 km) vorbei und belegte damit Platz 15 bei 27 teilnehmenden Orten. Sieger – das brandenburgische Peitz (300 km) – auf dem 4. Platz radelte sich Mügeln (286 km). Die Aktion war nicht nur ein großer Gaudi sondern brachte auch einige Euronen für die Verschönerung des öffentlichen Raumes in Wermsdorf ein.

22. Dezember 2019 – unsere E-Junioren beim Hallenturnier des SV Merkwitz. Die Mannschaft in der Spielgemeinschaft mit Luppa wurde von Jürgen Eckelmann und Manuel Narkunat trainiert.

Das Team sammelte in der Hinrunde bei 7 Spielen 12 Punkte ein und belegte damit einen Platz im Mittelfeld der Kreisliga Staffel IV.

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Die Rückrunde konnte schon nicht mehr ausgespielt werden. Bei der vorerst letzten Weihnachtsfeier 2019 zeigten die Jungs ihren Trainern und Eltern, dass sie nicht nur gut kicken können, sondern auch das Singen beherrschen.

11. Juni 2002 – die Tageszeitung berichtet unter dem Titel “Weiblicher Charme gegen Gummistiefel” von einem außergewöhnlichen Kick an der Sachsendorfer Straße. Unsere Oldies in Gummistiefeln versus Aerobic-Frauen des Wermsdorfer Turnvereins. Das Spiel: Ergebnis einer Wette – Spaßfaktor: hoch.

Frühjahr 1980 – an der Sachsendorfer Straße findet das Kreisauswahltraining im Nachwuchsbereich statt. In der damaligen DDR wurden die besten Nachwuchssportler der Vereine in Trainingszentren besonders gefördert. Vergleichbar mit den DFB-Talentestützpunkten in der Gegenwart.

Das Trainerteam aus Wermsdorf (Finke, Naumann) und Oschatz (Wenzel) bereitet die Jungs auf die Spiele in der Kreisauswahl vor. Auf dem Foto u.a. Matthias Keller – Vater von Justus und Johannes Keller, Bert Schwips – dessen Sohn Diego heute bei unseren E-Junioren kickt. Thomas Langer, Jens Hähnel und Thomas Seidel kickten später bei den Hubertusburger Männern – Thomas Seidel sogar langjährig als Kapitän der 1. Männermannschaft.

9. April 2018 – es ist Montag. Im Lokalsportteil der Oschatzer Allgemeinen Zeitung finden die Fußballinteressierten der Collmregion das kommentierte Fußballgeschehen des Wochenendes. So auch das Heimspiel der Hubertusburger gegen die Concorden. Was blieb in Erinnerung? Mannschaft und Wermsdorfer Zuschauer verabschieden sich in einer bewegenden Schweigeminute von unserem verstorbenen Ehrenmitglied Gerd Roßberg. Becke zerschießt bei einem seiner zwei Freistoßtore fast das Tornetz. Mit Schiedsrichterin Liesa Malina aus Leipzig leitet das erste Mal eine Frau ein Männerspiel an der Sachsendorfer Straße und bekommt von beiden Mannschaften gute Kritiken. Und eine seltene Fair Play-Geste: Eine strittige Situation im Wermsdorfer Strafraum wollte die Schiedsrichterin auf Anzeige ihres Assistenten als Foulspiel und damit Strafstoß für die Gäste werten – der Concorde verneinte das Foul an ihm und es ging ohne Strafstoß weiter – Respekt!

Hier gehts zum Spielbericht und der Galerie

Justus Keller schrieb den Bericht – viele weitere, lesenswerte Spielzusammenfassungen aus seiner Feder sollten folgen.

Frühjar 1960 – Die Blau-Weißen kicken unter dem Vereinsnamen BSG Medizin Hubertusburg. Die Betriebssportgemeinschaft (BSG) war ein Mehrspartenverein mit verschiedenen Sektionen (neben Fußball u.a. Turnen, Handball, Schach, Kegeln, Leichtathletik, Volleyball, Tischtennis und sogar Bergsteigen).

Hier einige 60 Jahre alte Bilder der Fußballkameraden:

Im Archiv des Jahres 1960 finden sich auch zwei Bilder vom lockeren Kick der beiden Hubertusburger Männermannschaften untereinander.

7. August 2016 – unser Präsident René Naujoks gibt in der Halbzeitpause eine Runde Hopfensaft aus.

Die Hubertusburger testeten vor Saisonbeginn beim SV Traktor Naundorf (Ergebnis 0:4).

Ein Teil der Zuschauer fuhr mit dem Radl zum Kick nach Casabra. So auch unser sportlicher Vorstand – bei der Hitze war es natürlich auch für die Zuschauer wichtig, nicht zu dehydrieren – Prost.

September 1950 – Es gibt Fußballspiele und es gibt Derbys. Ein Derby ruft bei Spielern und Fans der jeweiligen Mannschaften starke Gefühle hervor. Für sie ist es besonders wichtig, gegen den Konkurrenten zu gewinnen, der im gleichen Gebiet zu Hause ist. Eines von vielen Derbys der Hubertusburger fand vor 70 Jahren in Mügeln statt. Dazu vermeldet unsere Chronik:

Das Spiel in Mügeln endete 3:3. Hier unsere Mannschaft der Spielzeit 1950-51:

Im Spiel schenkte man sich nichts – die Emotionen kochten mitunter auf dem Feld und an den Seitenlinien hoch – Derbyatmosphäre eben. Nach dem Spiel ging das gutnachbarschaftliche Leben weiter und man bündelte gelegentlich die Kräfte, wenn es gegen einen starken auswärtigen Gegner ging. So auch 1951 in Mügeln beim Spiel gegen eine Mannschaft aus Hannover.

Übrigens: der Begriff „Derby“ geht im Zusammenhang von Mannschaftssportarten auf ein mittelalterliches „Sportereignis“ – das „ Shrovetide-Fußballspiel“- in England zurück. Teilnehmer waren Einwohner benachbarter Gemeinden des Dorfes Ashbourne in der Region Derbyshire. Bei dem Spiel des „derby village“ ging es darum, dass die Spieler versuchten, mit einem Ball das gegnerische Tor – einen Mühlstein – zu berühren. Die Entfernung der Mühlsteine zueinander betrug etwa 3 Meilen (etwa 4,8 km). Weder die Regeln des Spiels, noch die Anzahl der Spieler (teilweise bis zu 1000 Teilnehmer) waren genau definiert. Das erste nachweisbare Fußball-Derby der Moderne wurde 1866 in Nottingham zwischen zwei der ältesten Fußballvereinen der Welt ausgetragen, zwischen Nottingham Forest (gegründet 1865) und Notts County (gegründet 1862).

3. Juni 2016 – unsere A-Junioren (SpG Wermsdorf/Luppa/Dahlen) feiern den Abschluss der Saison an der Sachsendorfer Straße – natürlich mit Flunkyball.

Ein für Außenstehende bewegungsfreudiges (Trink)Spiel, welches die zwei beteiligten Mannschaften oftmals genauso in Wallung bringt, wie ein umkämpftes Derby. Um beim Flunkyball zu gewinnen, braucht das Team grundlegend drei Fähigkeiten:

  1. Man muss die Flasche in der Mitte sicher treffen.
  2. Man muss schnell sprinten und die Flasche nach einem gegnerischen Treffer aufstellen.
  3. Man muss schnell Bier trinken können.

Das reicht für eine erfolgreiche Teilnahme. Die Junioren haben es schon zu einer gewissen Professionalität gebracht und setzen gelegentlich das unter älteren Bierkennern gefürchtete “Sterni” als Trinkgut ein – Prost!

Hier gehts zu den Flunkyballbildern

13. März 1932 – in unserem Archiv finden sich die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über das Fußballgeschehen am Fuße der Hubertusburg. Das “Wochen- und Anzeigeblatt Wermsdorf/Hubertusburg und Umgebung”, eine Art Vorgänger des heutigen “Collmboten”, bringt eine Anzeige. Die Fußballer des TSSV “Eiche” werden zu einem sonntäglichen “Kränzchen” in die Pappelschänke (ehemaliges Kinderheim in der Kurve Abzweig Göttwitz) gebeten.

Heute würden wir teambildende Maßnahme oder gemütliches Beisammensein dazu sagen. Damals gab es noch eine Vielzahl von Gaststätten in Wermsdorf. Manfred Züchner erinnert sich, dass vor 60 Jahren noch 16 Kneipen (davon auch einige heruntergekommene Spelunken mit zweifelhaften Ruf) in Wermsdorf existierten. Wie sich die Zeiten ändern – heute versammelt sich in den Abendstunden ein Großteil der Nation vor dem Bildschirm – damals traf man sich auch unter der Woche auf ein Schwätzchen in der Kneipe seiner Wahl. 16. April 1932 – die erste Anzeige über die angesetzten Heimspiele. Fraglich ist hier die zeitliche Taktung. Wenn man von 90 Minuten Spielzeit ausgeht, dürfte die Halbzeitpause ausfallen. Möglicherweise hatte man ja auch zwei Plätze zur Verfügung.

In Wermsdorf gab es 1932 neben dem TSSV “Eiche” mit dem ATV Hubertusburg mittlerweile einen weiteren Verein, der unter seinem Dach das Fußballspielen ermöglichte.

Beim ersten überlieferten Spielbericht geht es um die Kicker des ATV, die ein Heimspiel gegen Stehla absolvierten. Wer kann die Altdeutschen Schriftzeichen noch lesen?

Der Schreiberling arbeitete sich an der Wermsdorfer Offensivabteilung ab – beklagte den “zu weichen Sturm” und dass zum Ende die “sichersten Chancen” nicht genutzt wurden. Dadurch blieb, Achtung Lob an die Defensivabteilung, die “nützliche Arbeit der Hintermannschaft unfruchtbar”. Glück für Wermsdorf – Strehla versemmelte in Halbzeit 2 einen Elfmeter. So blieb es beim 1:1. Die Frage, die sich heute kaum jemand stellt aber 1932 ganz anders beantwortet wurde: Wie kamen die Strehlaer die 26 km nach Wermsdorf und wieder nach Hause an die Elbe? Öffentliche Verkehrsmittel, Vereinsbus, Motorrad, PKW? Für die übergroße Mehrheit außer Reichweite. Man reiste mit dem Pferdefuhrwerk (zwischen 7 und 10 km/h) oder dem eigenen Fahrrad an. Da die Räder vor 90 Jahren in der Regel noch keine Gangschaltung hatten und teilweise vollgummibereift waren, kommt man auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 13 km/h). Bis nach Hohburg oder Hohnstädt (jeweils etwa 20 km) musste man bei Auswärtsspielen reisen. Die Fußballvereinsdichte war auf dem Land damals noch überschaubar. Die Wermsdorfer zum Rückspiel in Strehla – wir stellen uns die lange Heimfahrt nach einer Klatsche ziemlich trostlos vor. Oder doch nicht – es gab ja jede Menge Kneipen am Wegesrand…

Ein Bild aus dem Jahr 1932 haben wir auch gefunden – die stolze Knabenmannschaft der Hubertusburger:

Juni 2004 – unsere C-Junioren vor dem Kreispoklfinale im Torgauer Hafenstadion.

Die Mannschaft in der Spielgemeinschaft mit Mügeln traf im Endspiel auf Torgau. Nach der Verlängerung stand es Unentschieden. Im nervenaufreibenden Elfmeterschießen versemmelte Florian Böttger seinen Strafstoß und der Pott blieb in Torgau – so erinnert sich jedenfalls Benjamin Schönitz, der an diesem Tag das Tor hütete. Vielleicht hat sich Flori am 28. August anno 2020 ebenfalls daran erinnert und trat beim finalen Schießen vom Punkt nicht an – diesmal gabs bekanntermaßen ein umjubeltes Happy End im Hafenstadion. Anno 2004 wurde die Mannschaft von Jens “Horst” Hänel und Christian Hirsch trainiert. In der darauffolgenden Saison kickte man als Aufsteiger in der Bezirksklasse und belegte dort in der Saison 2004-5 mit 29 Punkten einen klasse 7. Platz. In der Saison 2005-6 lief es mit Platz 4 noch besser. Horst, ein blau-weises Urgestein, spielte lange für seine Farben.

Er betreute nach seiner aktiven Laufbahn verschiedene Nachwuchsteams und bis 2013 gemeinsam mit Herfi unsere zweite Männermannschaft. Das Trainergespann Hänel/Hirsch hatte sich auf die C-Junioren spezialisiert. Im Archiv findet sich ein Mannschaftsfoto der C-Junioren aus dem Jahr 1997 mit einigen bekannten Namen. Unser Horst (links im Bild) mit wilder Mähne. Nun ist auch klar, warum Abwehrkante Holger Siebert den Spitznamen “Mücke” trägt.

14. September 2001 – Vertreter aus dem Mutterland das Fußballs zu Gast an der Sachsendorfer Straße. Die Männer vom englischen Tilted Barrell FC First (Verein in der Grafschaft Lincolnshire) laufen zum Freundschaftsspiel gegen unsere Erste auf. Die Engländer machten in Mannschaftsstärke einige Tage Urlaub in Sachsen. In Leipzig angekommen, testeten die trinkfreudigen Insulaner zunächst die hiesige Kneipenszene. Über allerlei Zufälle wurde der Kick mit den Wermsdorfern klargemacht und außerdem war die Hubertusburg auch für Engläner einen Besuch wert.

Die Blau-Weißen gedachten vor dem Spiel gemeinsam mit ihren Gästen in einer Schweigeminute den Opfern der Terroranschläge in den USA vom 11. September. Dann ging es zur Sache. Karsten Wolf erinnert sich, dass die Gäste zwar mehr vom Spiel hatten aber unsere Männer effektiver mit ihren Möglichkeiten umgingen und mit 6:2 gewannen. Danach saß man noch den Abend bei Whisky und Bier zusammen und hatte trotz einiger Verständigungsprobleme viel Spaß miteinander.

16. Juni 2013 – im Dahlener Heidestadion steigen gleich zwei Kreispokalfinalspiele an einem Nachmittag. Viele Blau-Weiße Unterstützer sind unter den 120 Zuschauern.

Sowohl die B-Junioren als auch die A-Junioren hatten es in der Spielgemeinschaft mit Luppa und Dahlen ins Endspiel geschafft. Unsere B (Trainer Sven Juretschke und Jürgen Seidel) räumtem im Halbfinale Zwochau/Radefeld mit 7:2 aus dem Weg. Finalgegner: die Jungs aus dem Obstland. Nun also 13 Uhr Anpfiff zum Pokalfinale. In einem spannenden Spiel konnte sich Mügeln/Ablaß mit 2:1 durchsetzen und gewann damit den Pott.

15 Uhr dann Anpfiff zum zweiten Pokalfinale im Heidestadion. Die A-Junioren hatten im Halbfinale in Laußig mit 4:2 gewonnen und trafen im Finale auf die Spielgemeinschaft Krostitz/Delitzsch. Nach 90 Endspielminuten wieder traurige Gesichter bei den Gastgebern – Endstand 0:2.

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6. Juni 2010 – Blick in die Coachingzone an der Sachsendorfer Straße. Es ist der 22. und damit letzte Spieltag für unsere C-Junioren. Roland Voigtländer (rechts) und Marcus Raschke betreuten das Nachwuchsteam in der Saison 2009-10. Die sachverständigen Väter Jens Weidner, Enrico Thiere und René Naujoks (v.l.) sahen an diesem Samstag Vormittag einen 4:3 Heimsieg über die Gäste aus Taucha.

Hier gehts zur Galerie Wermsdorf vs. Taucha

Die Hubertusburger kickten in der Bezirksklasse, sammelten im Saisonverlauf 44 Punkte ein und belegten damit einen beachtlichen 4. Platz. In der darauffolgenden Saison 2010-11 bildete man eine Spielgemeinschaft mit Merkwitz und belegte in der Nordsachsenliga Platz 6.

Beim beliebten winterlichen Budenzauber holte das Team in Oschatz den Pott – unser Raschki mit dem Siegerpokal.

9. Juni 2018 – es ist heiß in Luppa. Nach dem erfolgreichen Derby gegen Dahlen schnappt sich Maximilian Zschiesche den Wassereimer und verschafft so seinem Trainer Heiko Zielinski eine unfreiwillige Erfrischung.

Unsere D-Junioren in der Spielgemeinschaft mit Luppa kickten in der Nordsachsenliga und belegten zum Ende der Saison 2017-18 einen klasse 3. Platz. Das Team wurde neben Heiko Zielinski von Marius Lüderßen und Dietmar Mädler (Luppa) trainiert und von Kristian Kirpal unterstützt.

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30. August 2015 – Ronny und Katrin Wacke vom Autohaus Wacke übergeben der neuformierten Spielgemeinschaft Wermsdorf/Luppa beim ersten Heimspiel der Saison einen neuen Trikotsatz.

Die Männer von Coach Jörg Büchner hatten in der vorangegangenen Saison (Galerie) den Aufstieg durch einen Auswärtssieg im letzten Punktspiel beim FC Terpitz geschafft. Das neuformierte Team, nun mit Coach Robert Natzke und Mannschaftsleiter Jörg Büchner, hatte es als Aufsteiger schwer in der höheren Liga, konnte aber einige Punkte einsammeln.

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Da die zweigleisige Kreisliga Nordsachsen nach der Saison reduziert wurde, reichte es 2016 nicht für den Verbleib in der nun eingleisigen Kreisliga. 2018 schaffte man den Wiederaufstieg in die Kreisliga Nordsachsen.

Herbst 1938 – an der Sachsendorfer Straße ist eine Jugendmannschaft aus dem Raum Berlin zu Gast. Die Blau-Weißen und ihre Berliner Gäste (Endstand 4:0) beim lockern Gruppenfoto – die Stimmung ist gelöst. Der Trainer der Wermsdorfer Jungs war Bruno Schulze (rechts im Bild). Im Hintergrund ist unsere 1927-28 erbaute “alte” Sporthalle zu sehen. Der Wermsdorfer Gemeinderat unterstütze damals den Neubau mit einer Bürgschaft von 20 000 Reichsmark.

Etwa ein Jahr nach Entstehung des Bildes überziehen die selbsternannten arischen Herrenmenschen ihre europäischen Nachbarn mit Blitzkriegen. An regionalen Fußball war nun nicht mehr zu denken – die Jungs auf dem Foto hatten 1938 das Alter, bis 1945 als Kanonenfutter für die NS-Führung auf dem Feld der Ehre zu sterben oder sich verstümmeln zu lassen – Wahlmöglichkeiten ausgeschlossen. Bei Kriegsende war das deutsche Volk ruiniert, historische Siedlungsräume gingen für immer verloren und in Ostdeutschland entstand eine weitere Diktatur nun mit kommunistischer Heilsideologie. 39 Wermsdorfer Sportler (Turner, Fuß- und Handballer, Radsportler) bezahlten den Irrsinn während des “1000jährigen Reiches” mit ihrem jungen Leben.

19. Dezember 2013 – unsere D-Junioren feiern Weihnachten in der Sporthalle. Nach dem Weihnachtsturnier wurde in Erikas Tempel gemeinsam getafelt. Die Eltern sind bei den Nachwuchsweihnachtsfeiern der verschiedenen Altersklassen oftmals vor Ort und steuern Salate, Obst und Leckereien bei – so auch 2013.

Weihnachten anno 2020 ist leider alles anders. Zurück zu den D-Junioren: Zum Zeitpunkt der Weihnachtsfeier hatte die Spielgemeinschaft Luppa/Wermsdorf schon 22 Punkte eingesammelt und überwinterte als Tabellenführer der Kreisliga Ost. In der Rückrunde musste man noch die Schildauer vorbeiziehen lassen und belegte am Ende einen klasse 2. Platz. Mit einem Tor Vorsprung vor den punktgleichen Kickern der Elbaue. Das Team wurde von Thomas Wolf und Marco Diegmann (Luppa) trainiert.

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Mit Platz 2 wagte man im Gegensatz zu Meister Schildau den Aufstieg in die Nordsachsenliga und hatte Erfolg. Am Ende der Saison 2014-15 standen 24 Punkte und Platz 6 auf der Habenseite. Die Mannschaft wurde von Marius Lüderßen, Niclas Galesic und André Kamm trainiert.

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26. März 2010 – unser Gerd Roßberg wird mit der Ehrenmitgliedschaft der Hubertusburger ausgezeichnet.

Gerd kickte in seiner Jugend u.a. in Niedergoseln und kam durch die Liebe zu seiner späteren Frau zu den Blau-Weißen an die Sachsendorfer Straße. Hier war er eine tragende Säule der ersten Männermannschaft, die 1963 die Meisterschaft holte und 1965 Pokalsieger wurde. Nach der Beendigung seiner aktiven Laufbahn trainierte er ab 1975 acht Jahre die Hubertusburger Erste und ab 1983 unsere Zweite (u.a. 1984 und 1989 Kreismeister in der Kreisklasse).

Bis 2005 arbeitete er engagiert als Übungsleiter im Nachwuchsbereich. Er hielt dem Verein weiter die Treue und verkaufte bei den Heimspielen der Männer die Tickets. Wenn Gerd im Kassenhäuschen saß, kamen die Spieler und mancher Stammzuschauer gern auf ein Schwätzchen vorbei.

Er war bei uns allen sehr beliebt und geschätzt. Gerd – wir vermissen dich!

27. September 2013 – unsere Oldies beim Freitagskick. Wir gönnen uns einen kurzen Blick in die Zuschauerreihen und interpretieren frei die Situation. Die beiden Herren sind dabei sich das Spiel schönzutrinken – während Frank Hammer (links) noch einen Funken Hoffnung ausstrahlt, ist seinem Nachbar Ullrich Böttger beim Zuschauen wohl der Optimismus abhandengekommen – er wird sich möglicherweise gleich noch ein Bier bei Erika holen.

Die Familien Rost und Zielinski haben viel Spaß, allerdings nicht am Spiel. Einzige löbliche Ausnahme: Henriette Rost, die den Oldiekick auf dem Rasen, abgestützt auf der Werbebande, interessiert verfolgt und ihrem sportlichen Papa Thomas Rost mit Sicherheit die Daumen drückt.

27. August 2011 – unsere Männer starten mit einem Heimspiel in die Kreisligasaison. Vor Spielbeginn wird Urgestein “Oleg” Rothaug feierlich verabschiedet. Oleg spielte aktiv bei den Blau-Weißen und betreute mit Einsatz und Zuverlässigkeit viele Jahre Hubertusburger Männer- und Nachwuchsmannschaften.

Dann ging es an der Sachsendorfer Straße zur Sache. Gegner: die SG Eintracht Weißnig damals noch eine ordentliche Hausnummer in der Kreisliga – mittlerweile leider in die ewigen Fußballjagdgründe entschwunden. 60 Zuschauer sahen ein leistungsgerechtes 1:1. Kapitän Dierk Kupfer legte in der 15. Minute mit 1:0 vor – der Gästeausgleich folgte noch vor dem Pausentee durch Christian Windrath.

Unsere Startaufstellung: Robert Rinke, Manuel Narkunat, Dierk Kupfer, Sebastian Mohs, Robby Staude, Sebastian Hanisch, Florian Böttger, Manuel Thieme, Dennis Laupichler, Benjamin Münch, Denny Beckedahl. Ein Punkt zum Auftakt also – am Ende wurde es die legendäre Meistersaison.

12. Juni 2015 – Freitagabend an der Sachsendorfer Straße. Unsere Oldies kicken mit unseren A-Junioren. Da den blau-weißen Oldies an diesem Abend der erwartete Oldiegegner abhanden kam, verabredete man sich kurzerhand zu einem lockeren Kick mit den A-Junioren, die nebenan ihr Freitagstraining absolvierten. Spaß hatten alle Beteiligten – sogar Dominic Baumann, auf Heimaturlaub, mischte bei den Junioren mit.

Hier gehts zur Galerie Oldies vs. A-Junioren

10. März 2019 – die Kabine unserer E-Junioren vor dem Heimspiel gegen Torgau (Endstand 1:4). Nach dem Schmuddelwetterspiel war jede Menge Erdreich an den Klamotten. Danke an alle Muttis und vielleicht auch Väter, die sich nach jedem Punktspiel der Trikotsätze annahmen und diese wieder zum Glänzen brachten.

Aber Fußballer sind ja bekanntlich nicht aus Zucker und so war die Stimmung an diesem Tag auch bei den Eltern gut.

Die Saison 2018-19 der E-Junioren in der Kreisoberliga verlief beachtlich. Man sammelte 37 Punkte ein und belegte am Ende den 5. Platz. Trainiert wurden die Mädels und Jungs von Christian Windisch und Roland Büchner.

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29. Januar 2011 – Spaß muss sein. Bei einem Nachwuchshallenturnier in Oschatz erklärt Vorstandsmitglied Matthias Müller unserem Jugendleiter und Trainer Roland Büchner den nächsten taktischen Geniestreich.

September 1985 – im Archiv findet sich ein Mannschaftsfoto unsere Männer. Die Spieler bilden das Gerüst der Mannschaft, die 1987 den Oschatzer Kreispokal und 1989 die Meisterschaft im Altkreis Oschatz holten.

13. September 2015 – es ist bestes Fußballwetter an der Sachsendorfer Straße. Unsere jüngeren Nachwuchskicker schauten den “Großen” beim Punktspiel zu. Die A-Junioren hatten die Wurzener zu Gast und gewinnen deutlich mit 7:2.

Die Kicker in der Spielgemeinschaft mit Luppa und Dahlen wurden von Sven Juretschke, Gerald Steinert, Sebastian Beyer (Luppa) und Karl Heinz Trudel (Dahlen) trainiert und betreut.

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Justus Keller führte die Mannschaft als Kapitän. Das Team startete in der Kreisliga Muldental/Leipziger Land und sammelte im Saisonverlauf 39 Punkte ein. Die Mannschaft holte den Hallenkreismeistertitel und scheiterte beim Pokalfinale im Torgauer Hafenstadion knapp an den gleichaltrigen Kickern aus Bad Düben. Schnappschuss: Enfach war die Zuordnung für uns nicht. Nach langem Rätselraten, welcher Zwilling (Pascal oder Dominik Weidner) hier abgebildet ist, hat als oberste Instanz die Weidnermutti entschieden. Dominik macht im Heimspiel gegen Lok Döbeln (Endstand 4:2) den Effe und zeigt uns den Mittelfinger.

Mai 1983 – unsere erste Männermannschaft stellt sich an der Sachsendorfer Straße für ein Mannschaftsfoto auf. Mit dabei – drei spätere Ehrenmitglieder der Hubertusburger: Gerd Roßberg, Wolfgang Finke und Manfred Züchner.

30. Oktober 2018 – im Foyer unserer Sporthalle wird eine repräsentative Glasvitrine (Bauleitung: Jürgen Hessel) mit wichtigen Siegerpokalen der letzten 70 Jahre eingerichtet. Unser Vereinshistoriker Karsten Wolf hat viele historische Pokale über die Jahre gesichert, den Ereignissen zugeordnet und mit Mannschaftsbildern unterlegt. Eng ist es dort allemal und unser aktueller Pokalpott muss auch noch verquetscht werden…