Verdienter Sieg nach zähem Spiel

SV Merkwitz – SpG Luppa/Wermsdorf II 1:3 (0:1)

FuPa Statistik und Galerie

Die Spielgemeinschaft trat am Tag nach Halloween bei der neu aufgestellten Herrenmannschaft des SV Merkwitz an. Zwar haben die Merkwitzer noch nicht allzu viele Punkte auf der Habenseite, jedoch auch kaum mehr Gegentore als die Gäste zugelassen. Somit war man gewarnt, dass von der sehr jungen Mannschaft reichlich Gegenwehr zu erwarten war.

Es entwickelte sich ein zähes Spiel zwischen den Strafräumen. Luppa/Wermsdorf hatte mehr vom Spiel, Merkwitz warf sich in jeden Zweikampf. Die Gäste kamen dennoch durch Max Finke zu zwei gefährlichen Abschlüssen: zunächst rettete der Torwart im Heimtor sehenswert, dann strich der Schuss übers Tor.

Die Spielgemeinschaft blieb weiter am Drücker und wäre durch Oskar Kupfer beinahe mit 0:1 in Führung gegangen. Zur Verwunderung aller sahen die Offiziellen den Abschluss jedoch nicht hinter der Linie. Besser machte es wenig später Nick Grieser, welcher aus dem Gewühl trocken ins kurze Eck zur Führung traf. Der Pausenstand von 0:1 war knapp, aber verdient.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man der Heimelf den Willen an, hier mindestens noch zum Ausgleich zu kommen. Sie befanden sich nun öfter in der gegnerischen Hälfte, ohne sich jedoch zwingende Möglichkeiten zu erarbeiten. So musste ein langer Ball her, welcher durch die Wermsdorfer Hintermannschaft nicht geklärt werden konnte, so dass der Merkwitzer Stürmer nur noch an Max Wiedner vorbei ins Tor einschieben musste.

Kurz darauf gab es zur Überraschung aller Spieler und Zuschauer Elfmeter für die Heimelf. Leider können wir weder sagen was geschehen ist, noch wer etwas getan haben sollte. Dass die Gerechtigkeit manchmal doch siegt, sollte die tolle Parade von Max zeigen, welcher von sich aus nach links abtauchte und den hart getretenen Schuss abwehren konnte.

Die Spielgemeinschaft danach wacher und wieder zielstrebiger in Richtung Führungstreffer. Diesen besorgte 10 Minuten vor Abpfiff Matti Lehmann mit einer Kopfball-Bogenlampe nach einem langen Freistoß von der Mittellinie von Johannes Keller.

Keller war es auch der wenige Minuten später den Sack zu machte indem er nach gelungener Vorarbeit von Matti ansatzlos ins lange Eck traf. Das 1:3 war gleichzeitig der Endstand bei einem umkämpften Spiel.

Spielerisch ist in den nächsten Partien sicherlich noch viel Luft nach oben, aber die Moral und der Einsatz stimmt. Somit bleibt man im Kampf um die Meisterrunde mittendrin statt nur dabei und schaut was möglich ist. Robby Staude

Bilder AK