Spitzenspiel 2.0
SV FA Doberschütz/Mockrehna 1: 0 SpG Luppa/Wermsdorf II (0:0)
Nach dem Sieg im Heimspiel gegen Dommitzsch wollte die Spielgemeinschaft in der Ferne an die Leistung anknüpfen und auch in Doberschütz punkten.
Rapha rückte nach starker Leistung in der vergangenen Woche nach hinten rechts und Zetti durfte auf dem Flügel beginnen. Die Gäste versuchten von Beginn die Spielkontrolle zu übernehmen, was teilweise auch gelang. In der Hintermannschaft gewann man souverän die Bälle, nur der Ballvortrag war entweder zu ungenau oder zu überhastet. Die Heimelf dagegen sichtlich überfordert den Ball gewinnbringend in die Hälfte der Spielgemeinschaft zu bringen. So spielte sich der Großteil der ersten Halbzeit zwischen den Boxen ab.
Die beste Möglichkeit der Gäste verhinderte der grätschende Heimkeeper, als er einen Schuss von Robby in die kurze Ecke klären konnte. Einem Torerfolg am nächsten waren allerdings die Gastgeber, als sie kurz vor dem Halbzeitpfiff freistehend wenige Meter vor dem Tor zum Abschluss kamen, Robyn konnte den Ball aber noch zur Ecke klären. So ging es Torlos in die Halbzeitpause.
Das Geläuf nach dem Regen der letzten Tage nun doch ganz schön mitgenommen, sollte der in der zweiten Hälfte nicht viel Fußball zulassen. Die Gäste mit neuem Schwung kamen zur ersten Möglichkeit im zweiten Spielabschnitt. Nach gelungener Kombination auf der linken Seite setzte sich Zetti durch und bediente Robby im Zentrum, doch wieder konnte der grätschende Schlussmann der Gastgeber die Chance entschärfen.
Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft der Gäste ein, sodass auch Doberschütz zu Möglichkeiten kam. Diese konnten aber im Verbund entschärft werden.
Mit dem Ablauf der regulären Spielzeit konnte ein Angriff der Gastgeber nicht gut genug geklärt werden, sodass Routinier Walther ca. 20 Meter vor dem Gehäuse der Spielgemeinschaft zum Abschluss kam. Der Ball durch Freund und Feind hindurch konnte von Robyn zwar abgewehrt werden, doch das Geläuf als 12. Doberschützer machte den Klärungsversuch von Jann zunichte. Jann rutschte weg und versenkte die Kugel im eigenen Gehäuse.
Die Gäste warfen nun alles nach vorn, doch auch die letzte Möglichkeit in Form eines Freistoßes von Osse sollte keinen Erfolg bringen. So blieb es am Ende bei einer äußerst unglücklichen Auswärtsniederlage.
Mund abputzen und nach vorn schauen!
(rs)
