40 Jahre – herzlichen Glückwunsch Ecki!
Wobei… wenn man Ecki heute so sieht, könnte man meinen: Die 40 ist bei ihm lediglich die Rückennummer des biologischen Alters. Fußballschuhe an, Trikot übergestreift und ab auf den Platz – das funktioniert immer noch. Vielleicht nicht mehr ganz so schnell wie mit 20, aber dafür mit deutlich mehr Erfahrung, Cleverness und der festen Überzeugung, dass der Ball ohnehin schneller ist als jeder Spieler.

Die Fußballkarriere von Meik begann ganz bodenständig im Nachbarort Mügeln. Dort lernte er das Fußballspielen, bevor er in der gemeinsamen B und A-Jugend der Spielgemeinschaft Mügeln-Wermsdorf auflief. Und offensichtlich gefiel es ihm in Wermsdorf so gut, dass er einfach geblieben ist. Eine Entscheidung, die unser Verein bis heute nicht bereut hat.






Schon früh fiel eines auf: Ecki war kein Kind von Traurigkeit – ein guter Spieler mit Entertainerqualitäten. Seine langjährigen Weggefährten Robby und Becke erinnern sich: Auf Ecki war immer Verlass und wenn Hilfe benötigt wurde, sagte er nicht nein. Kein Weg war ihm zu weit und kein Glas zu groß. So hat er sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt auch wenn er manchmal erst früh morgens den Weg nach Hause gefunden hat.

Und wenn er schoss, dann wusste jeder Mitspieler: Jetzt besser nicht in der Flugbahn stehen. Sein strammer Schuss war über Jahre eine echte Waffe.



Bereits in der legendären Aufstiegssaison 2011/12 gehörte Ecki zum Männerbereich und bestritt seine Spiele für unsere Mannschaft. Gemeinsam mit seinen Mitspielern durfte er am Ende den Kreismeistertitel feiern und den Aufstieg in die Nordsachsenliga erleben. Und eines ist sicher: Bei der anschließenden Aufstiegsparty war Ecki mindestens genauso einsatzstark wie zuvor auf dem Fußballplatz.


Und genau deshalb ist Ecki nicht nur auf dem Platz ein wichtiger Teil unserer Mannschaft, sondern auch daneben. Denn Mannschaftsgeist entsteht nicht nur in 90 Minuten Fußball – sondern auch in der Kabine, bei der berühmten 3. Halbzeit oder bei gemeinsamen Unternehmungen. Und eines ist sicher : Mit Ecki wird es niemals langweilig.




In den folgenden Jahren absolvierte er unzählige Spiele – sowohl für die Erste als auch für die Zweite Männermannschaft. Dabei war er immer das, was sich jeder Trainer wünscht: zuverlässig, einsatzbereit und nie zu schade, auszuhelfen. Egal, ob Erste oder Zweite – wenn Ecki gebraucht wurde, war er da.





Doch seine ganz großen Momente sollten erst noch kommen. Wir schreiben die Saison 2014/15. Die Zweite Mannschaft (Wermsdorf-Luppa) musste zum entscheidenden Auswärtsspiel nach Terpitz. Die Ausgangslage war eindeutig: Nur mit einem Sieg ist der Aufstieg in die Kreisliga Nordsachsen perfekt.


Zur Halbzeit liegt Wermsdorf-Luppa mit 0:1 zurück. Der Traum vom Aufstieg scheint plötzlich in Gefahr. Doch dann beginnt die zweite Halbzeit – und mit ihr die Stunde von Ecki.

Zum Glück gab es da noch Dodo. Der bewies ein feines Gespür dafür, im richtigen Moment den Weg in den Strafraum zu finden – und dort gleich zweimal so energisch gestoppt zu werden, dass dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Zweimal Elfmeter – zweimal Ecki.
Und zweimal die gleiche Geschichte: Ball zurechtgelegt, tief durchgeatmet und eiskalt verwandelt.
Mit seinem zweiten Strafstoß drehte Ecki das Spiel zum 2:1 für Wermsdorf-Luppa. Wenig später ertönte der Schlusspfiff – und der Jubel kannte keine Grenzen. Der Aufstieg war geschafft.

Das sind genau die Momente, die einen Spieler unvergessen machen. Nicht, weil sie jede Woche passieren, sondern weil sie genau dann gelingen, wenn der Druck am größten ist. Und wer jetzt glaubt, Ecki hätte damit seinen größten Fußballmoment bereits erlebt, der irrt. Springen wir ins Jahr 2020 – Kreispokalfinale im Torgauer Hafenstadion gegen Hartenfels Torgau.

Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse endet das Spiel nach der Verlängerung torlos unentschieden. Also wieder Elfmeterschießen. Wieder maximale Anspannung. Und wieder übernimmt Ecki Verantwortung.

Er tritt an, bleibt die Ruhe selbst und versenkt seinen Strafstoß souverän. Kein großes Schauspiel, keine übertriebene Jubelpose – einfach die Aufgabe erledigt.


Mit seinem verwandelten Elfmeter leistet er einen wichtigen Beitrag zum späteren Pokalsieg.


Wenn man auf Eckis Fußballkarriere zurückblickt, könnte man fast meinen, er hat sich seine Tore ganz bewusst ausgesucht. Im Ligaalltag durfte ruhig auch einmal ein Ball daneben gehen.



Aber wenn es um Aufstiege, Pokale und Vereinsgeschichte ging, war auf die Nummer 17 immer Verlass.


Wir wünschen dir Gesundheit, dass du unserem Verein auch weiterhin eng verbunden bleibst – als Spieler, als Kamerad, als Stimmungsmacher und als einer , auf den man sich jederzeit verlassen kann.

