Nix zu holen gegen Topteam der Liga

SpG Merkwitz/Wermsdorf/Luppa vs. JFV Union Torgau 0:9 (0:5)

Nach dem lang ersehnten ersten Saisonsieg der Vorwoche stand für die Mannen der Spielgemeinschaft eine weitaus schwierigere Aufgabe auf dem Plan. Aufgrund des anhaltenden Regens stand man dem Gast aus Torgau auf dem Oschatzer Kunstrasen gegenüber.
Eine leicht veränderte Aufstellung änderte nichts an der Einstellung des Heimteams, dem Favoriten so lang wie möglich ein offenes Spiel zu bieten.
Eine gute halbe Stunde gelang dies hervorragend. Mit dem nötigen Glück, jedoch aber vor allem der Umsetzung vorgegebener Taktiken verteidigte man kämpfend den eigenen Strafraum und die eigene Hälfte. Hier zeigte man, was in der Mannschaft steckt.

Warum Torgau jedoch am anderen Ende der Tabelle steht, zeigte sich zum Ende der ersten Hälfte. Zunächst ging der Gast durch eine Unachtsamkeit und den daraus resultierenden Elfmeter mit 0:1 in Führung, bevor man innerhalb der restlichen Minuten einen ungeordneten Gegner durch Schüsse, die diesem Sonntag gerecht wurden, auf 0:5 davon zog.
Nach Hinweisen in der Pause stand es nun auf dem Plan das Ergebnis nicht ausufern zu lassen und an die erste halbe Stunde anzuknüpfen.
Torgau ließ im zweiten Durchgang noch vier Treffer folgen, sodass es am Ende 0:9 hieß.
Aufgrund des Einsatzes des gesamten Heimteams über einen Großteil der ersten Hälfte geht dieser Sieg zwar in Ordnung, fällt allerdings um einiges zu hoch aus.
Die durch die Spieler der B-Jugend verjüngte Spielgemeinschaft ist auf einem guten Weg zu den anderen Mannschaften der Liga aufzuschließen. Dafür muss die Leistung bis zum 0:1 ein ganzes Spiel gehalten und wichtige Erkenntnisse aus dem restlichen Spiel gezogen werden.
Schon nächste Woche kann positiv beim Auswärtsspiel in Döbeln daran gearbeitet werden.

Schiedsrichter: Tobias Bendel

Aufstellung: Hannes Starke, Rick Guckland, Lucas Bruder, Luca Untermann, Johannes Keller, Adrian Lucanus, Jeremias Baumann (James Grieser), Felix Hammer, Marc Fleischer (Justin John), Sebastian Simbke (Bruno Wagner), Paul Sandig (Lorenz Krzywinski)

📝Robby Staude / 📷Niclas Galesic