Glückwunsch zum 50. Geburtstag René Naujoks!

Zwei Hubertusburger mit zwei Laudationen auf unseren Präsidenten.

Was schreibt man als Lobhudelei über einen Mann, der rhetorisch alles überragt?

Mit seinen verbalen Ergüssen und poetischen Texten auf Vereinsfeiern, zu Spielauswertungen oder auf unserer Website, verbindet jeder Blau-Weiße etliche Gefühlsausbrüche. Sicherlich spreche ich für viele Vereinsmitglieder und vor allem auch Mannschaftskollegen, wenn ich festhalte, dass mich dieser Mann mit seiner Eindringlichkeit und sprachlichen Gewandtheit schon des Öfteren zum Heulen gebracht hat, sei es vor Rührung, aus Freude oder durch alle anderen Facetten der Emotionspalette, derer sich René in schöner Regelmäßigkeit zu diversen Anlässen bedient. Sein Ausdrückungsdrang geht sogar so weit, dass er daran gleich mal die ganze Welt in den sozialen Netzwerken teilhaben lässt.
Nicht nur abseits des Rasens macht unser werter Präsident eine hervorragende Figur – auch auf dem geliebten Manschek-Grün weiß René durchaus zu überzeugen. Läuferisch eine Augenweide (auf dem Weg zu Erika) und präzise wie ein Schweizer Uhrwerk (geht es um Zusammenführung von Mund und Kaltgetränk), besticht er sowohl als ganz und gar falsche Neun, vollumfänglich verkappte Sechs oder absolut hängende Außen. Nicht unerwähnt sollte auch seine grazile Art bleiben, in der er in der Geschmeidigkeit einer Baumnatter tatsächlich ab und zu einen Tunnel verteilt und danach selbst jegliche weitere Folgehandlung verdutzt einstellen muss. Seine größte Stärke auf dem Platz besteht aber wohl unumstritten darin, den „Wermsdorfer-Luschen“ zum Himmelfahrtsturnier vor unzähligen frenetisch feiernden Fans den Pokal der Pokale, den einzig wahren Pott des vereinsinternen Wettbewerbs zu überreichen. René kennt Jede und Jeden, der (unter normalen Bedingungen) täglich an der Sachsendorfer Straße ein und aus geht persönlich, hat für alle Anliegen ein offenes Ohr und eine Meinung, für die er entschieden, aber dialogbereit eintritt. Was ihn dabei auszeichnet ist, dass er stets den Blick für das Gesamte behält und alle mitnimmt auf unseren blau-weißen Weg.

Dass sein Herz in unseren Farben schlägt, hat wohl auch dazu geführt, dass sich unser Präsident einige Ebenen über der Kreisoberliga dachte, dass blau-weiß wohl auch hier funktionieren sollte und es seither mit der Kogge hält. Dank Hansa Rostock durfte er sich nun in unseren Reihen aber schon vielerlei Hohn und Spott erfreuen. Lieber Präsident, ich bedauere von Herzen, dass du derzeit nicht im siebten Himmel schwebend im blau-weiß gestreiften Trikot über den Sportplatz flanieren kannst und freue mich schon auf die Zweitliga Duelle mit meinen Bremer Backfischen…

Worauf ich außerdem voll Vorfreude hinfiebere sind die Momente, die für uns alle hoffentlich ganz bald wieder zum Alltag gehören werden. Wenn unser Präsident unerwartet im Gang der Turnhalle auftaucht und mit einem breiten Lächeln zum Sieg am Wochenende gratuliert. Wenn er seine Schützlinge nach Niederlagen tröstend in den Arm nimmt und mit warmen Worten die erste Enttäuschung lindert. Ihn wenige Minuten vor Anpfiff der Spiele noch beim Aufbau der Lautsprecher helfend zu sehen und schließlich, wenn er mit seinen Freunden Kammi, Matschi, Erika, Manfred, Maddox oder Helene zufrieden und erwartungsfroh auf einer Bank platznimmt, zu wissen, dass da jemand ist, der egal was nun kommt, für dich da sein wird. Der selbst in schwierigsten Zeiten an der Seite der Mitglieder seines Vereins, die für ihn Familienmitglieder sind, stehen wird und der schon eine Lösung für was auch immer kommen mag finden wird.   

Für El Presidente steht das Kollektiv und Miteinander an erste Stelle. So konnten wir vor allem dank seiner grandiosen Führung und mit unserem Präsidenten als Vorbild, zu der Familie und zu dem eingeschworenen Haufen werden, der wir heute sind.

Wir sind die Hubertusburger und René ist der Hubertusburger!

Justus Keller

Große Führungspersönlichkeit mit ganz großem Herz!

Unser Präsident René wird 50 und es wird mal Zeit, ihn richtig hochleben zu lassen.  Aufgewachsen in Dahlen (mir wurde nahegelegt, Dahlen nicht mehr zu erwähnen – mach ich natürlich) und seit 2002 wohnt er in Wermsdorf. Er leitet seine überaus erfolgreiche Dachdeckerfirma genauso erfolgreich wie unseren Verein. Seine Kariere beim FSV Blau-Weiß Wermsdorf e.V. begann dort, wo sie für die Meisten endet, bei den Alten Herren. Anzumerken ist natürlich, dass unser René am 16.05.1971 in Wermsdorf geboren wurde und er daher eigentlich nur zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist.

Ich selber hatte für mich entschieden, dass der Job als Bürgermeister und als Vorsitzender auf Dauer nur zu Konflikten führen würde und wir hatten eine kleine Findungskommission gegründet. Mein Vorschlag, René zu bitten, stieß auf breite Zustimmung und nach kurzer Bedenkzeit, hat er unter der Bedingung, dass wir ihn unterstützen, zugesagt – unsere Entscheidung war wahrscheinlich eine der Besten, die wir je getroffen haben!!! In der Mitgliederversammlung am 26.03.2010 im Alten Jagdschloss gab es bei seiner Wahl noch ein paar vorsichtige Enthaltungen – u.a. von 2 alten Wermsdorfer Fußball-Haudegen. Schließlich wollten alle erst mal sehen, wer da das Ruder übernehmen soll/will. Bei den Wahlen 2014 und 2018 war das Votum pro Rene´ immer überzeugend einstimmig – aus Überzeugung.

René hat sich ganz schnell und intensiv in die vielfältige Vereinsarbeit eingearbeitet. Er kannte ganz schnell alle Mitglieder von den Minis bis zu den Männern, hat sich insbesondere im Altkreis Oschatz mit den anderen Vereinsvorständen zusammengesetzt, hat schnell Spielgemeinschaften organisiert und bei Nichtfunktionieren auch wieder beendet. René hat es geschafft, die gute Zusammenarbeit mit dem FSV Luppa so zu intensivieren, dass wir uns gemeinsam als Wermsdorfer Fußballeinheit  fühlen. Mit den anderen Vereinen in der Gemeinde pflegen wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis, vertrauen uns und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können.

Privat hat René nicht immer die besten Entscheidungen getroffen (ich auch nicht) – beim Fußball kann ich mich nicht erinnern, dass es überhaupt eine falsche Entscheidung gab.

Wir, die Blau-Weißen, wir Hubertusburger sind eine Familie und dies ist der Verdienst von René. Du bist unser spiritus rector und wir gratulieren auf das Herzlichste, sind stolz auf uns und auf dich und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Jahre mit dir.

Ich selbst bin mehr als stolz, dein Freund sein zu dürfen.

Matthias Müller