Letzte Reserve hält Spiel gegen Oschatz lange offen

SpG Luppa/Wermsdorf II – FSV Oschatz 0:4 (0:1)

FuPa Statistik

Bevor in Luppa und Wermsdorf die Weihnachtsmärkte öffneten, empfing die Spielgemeinschaft auf dem durch die Witterung gezeichneten Platz in Luppa die Erstvertretung aus Oschatz. Stark dezimiert durch Krankheit und Verletzungen bot sich am Vortag ein überschaubares Feld an Spielern der zweiten Mannschaft. So sah es zunächst nach gerade einmal der Mindestanzahl von 7 Akteuren aus.
Das erste Wunder am Samstag bescherten uns die alten Herren, welche mit geballter Unterstützung zunächst die Anzahl der Spieler auf dem Rasen vervollständigten und auch noch eine gut besetzte Ersatzbank bereithielten.
An dieser Stelle schonmal ein riesiges Dankeschön und vor allem auch höchsten Respekt bei einem Spiel gegen einen Gegner mit nur einem Spieler über 30 Jahren.
Das nächste Wunder hielt danach die Anfangsphase des Spiels bereit.
Nicht das klar favorisierte Team aus der großen Kreisstadt begann forsch, sondern die Spielgemeinschaft startete mit Selbstvertrauen und erspielte sich einige Chancen. So hätten Scholz, Staude und Diallo den Underdog schon früh in Führung bringen können. Leider scheiterte man entweder an sich selbst oder am Oschatzer Torwart.
Mitte der ersten Hälfte fand auch der Gegner ins Spiel. Es entwickelte sich ein Spiel zwischen den Boxen ohne spielerische Highlights. Nachdem einige Spieler der Heimelf noch mit einem nicht gegebenen Einwurf haderten, machten die Oschatzer das Spiel schnell, steckten in die Spitze durch und der Angreifer behielt im eins gegen eins die Nerven. Mit diesem, aus Sicht des Gastgebers, leicht ärgerlichen 0:1 ging es in die Pause. Nachdem sich einige Spieler auf den Weg zur ersten Mannschaft nach Leisnig machten, blieb nur noch ein Wechsler für die zweite Halbzeit übrig. Diese ist kurz zusammengefasst: Bei der Spielgemeinschaft schwanden mit zunehmender Spielzeit, verständlicherweise, die Kräfte und Oschatz erspielte sich einige Chancen. So erzielten sie noch drei weitere Treffer zum 0:4 Endstand. Die Heimelf ergab sich aber keineswegs in ihr Schicksal, sondern hielt mit aller Kraft dagegen und kam auch zu wenigen Abschlüssen. Leider war ihnen an dies Tag kein eigener Treffer vergönnt.
Dennoch kann man stolz auf den Zusammenhalt aller Herrenteams aus Luppa und Wermsdorf sein!
Das Spiel zeigt mal wieder, dass man rund um die Hubertusburg jegliche Krise gemeinsam meistern kann, man sicher nicht immer als Gewinner des Spiels vom Feld geht, aber immer als funktionierende Gemeinschaft aus zwei Vereinen auftritt. In diesem Sinne allen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bis zur Rückrunde. RS