Manfred Züchner Gedenkturnier 2026

Mittlerweile schon traditionell trafen sich die Hubertusburger zum Gedenkturnier an der Sachsendorfer Straße, um vor dem Start der Rückrunde einen Moment innezuhalten und gemeinsam eine lockere Kugel zu schieben. Vier gemischte Teams aus Herren, Alten Herren und Frauen wetteiferten um die Manschek-Trophäe. Ein geschmackvoller Wanderpokal im Zeichen von Manfred Züchner, dessen Verlust immer noch schwer wiegt und der hoffentlich – von wo auch immer aus – stolz auf seine Blau-Weißen blickt und sicherlich seine Freude an der ein oder anderen Turnierszene gehabt hätte.

Nachwuchskicker Jan Borisch hinterließ im Tor einen blitzsauberen Eindruck, während Mückes Nominierung als AH vom Sportgericht zweifelshafterweise nicht sanktioniert wurde. Nicole und Robby steckte die Losfee ins selbe Team, was beiden offensichtlich so gut gefiel, dass sie sich bei einem internen Zweikampf direkt auf dem Feld näherkamen. Neben Nicole bereicherten Alexa und Diana die ansonsten testosterongedrängte Hallenluft und wussten ebenfalls den ein oder anderen spielerischen Akzent zu setzen. Ansonsten sorgte Ecki für einige unterhaltsame Showelemente, als ihm mit fortschreitender Dauer der Veranstaltung die Feinmotorik etwas abhandenkam. Flori legte hingegen zwar fortwährend eine flotte Sohle aufs Parkett, doch Schiedsrichter Lennox behielt die Übersicht und ließ sich nicht von etwaigen Schwalben an der Sachsendorfer Straße beirren. Der junge FSV-Unparteiische schnürte im weiteren Turnierverlauf sogar noch selbst die Töppen und legte die Turnierleitung in mehr oder weniger fachkundige Hände. Osse und Zille hatten zwar schon allerhand zu tun mit diversen Kaltgetränken, gaben aber nichtsdestotrotz ein astreines Debüt als Wächter der Uhr und Zähler des Spielstandes. Danke auch an Horbi für die fachmännische Obhut über das Geschehen und die Moderation des Abends.

Den Sieg sicherte sich letztendlich dank einer kollektiv geschlossenen Leistung hochverdient die Truppe um den Spielgemeinschaftskapitän Benjamin Lochert. Nach dem obligatorischen Abschlussfoto der blau-weißen Familie kehrte man endgültig bei Anja und Dierk im Vereinsheim ein und der Abend trudelte bei gemütlicher Atmosphäre allmählich aus.

Danke für die Umsorgung mit Speis und Trank. Lasst uns zum Abschluss noch einmal den Anlass der Veranstaltung ins Gedächtnis rufen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass es in unserem Verein so läuft, wie es läuft. Dafür sind im Hintergrund viele unterschiedliche Stellschrauben verantwortlich, die ineinandergreifen und jede Menge Aufwand betreiben, um das Ganze am Laufen zu halten. Was diese prägenden Säulen unseres Vereins auszeichnet, ist, dass sie dies alle mit einem Selbstverständnis und einer Unaufgeregtheit tun, dass man schnell einmal vergisst, was da eigentlich geleistet wird. Nichts davon ist selbstverständlich, und dessen sollte man sich stets bewusst sein, wenn man einen top vorbereiteten Sportplatz betritt, frisch gewaschene Trikots überstreift oder im vollgetankten Mannschaftsbus sitzt. Ein stetes Vorbild für ehrenamtliche Arbeit aus Verbundenheit zum Verein und zur Gemeinschaft, für leidenschaftliche Unterstützung, wo es geht, ohne großes Gewese darum und für blau-weißes Herz ist Manschek.

Du bleibst unvergessen!