Hubertusburger mutieren zur Turniermannschaft

Dem Ruf zur zweiten Auflage des Funino-Einzuges in unsere Region in Mehderitzsch folgten 14 engagierte Teams, hatte man doch vor drei Wochen bei der Premiere in Merkwitz nur positive Erfahrungen machen können. Mutmaßlich hatten einige ehrgeizige Nachbarvereine im Training ausschließlich die neue Spielform behandelt, so einstudiert wirkten teilweise die Spielzüge. Die Hubertusburger konnten allerdings die Generalprobe wetterbedingt nur in der Turnhalle absolvieren, so dass die Vorbereitung eher suboptimal schien.

Dies sollte allerdings keine Entschuldigung sein, dass unsere Mannschaft zunächst mental nicht bei der Sache schien und das geforderte Umschalt- und Passspiel sowie den Zug zum zweiten Tor zum Leidwesen des Trainertrios vermissen ließ. Da man in der leistungsmäßig stärkeren Staffel spielte, wurden Fehler von den Kontrahenten umgehend bestraft, so dass die Blau-Weißen gegen die ausgeschlafener wirkenden Mannschaften aus Dahlen, Mügeln-Ablaß sowie Doberschütz das Nachsehen hatte. Entsprechend ernst fielen die Pausenandachten aus. Im weiteren Turnierverlauf setzte allerdings nach und nach der Lernfaktor ein, die angesprochenen Punkte wurden mehr und mehr umgesetzt und siehe da: Erfolg stellte sich ein. Die weiteren Spiele gegen Merkwitz und Beilrode wurden klar dominiert und folgerichtig siegreich gestaltet. Das letzte Match gegen Schildau entwickelte sich gar zum offenen Schlagabtausch in Form eines spannenden Krimis, den unsere Kicker mit viel Kampf und (zur Freude der Trainer) sehenswerten Spielzügen für sich entscheiden konnten. Insofern stimmte die Dramaturgie und die Hubertusburger zeigten wie eine typische Turniermannschaft eine allmähliche Leistungssteigerung, die Hoffnung auf Kommendes macht. Mit der gelungenen Fortsetzung der Funino-Tunierreihe waren auch Verband und Veranstalter FC Elbaue sehr zufrieden, konnten doch insgesamt 150 Tore in 42 Spielen bejubelt werden.

Unsere Turnierteilnehmer: Tibor Grundmann, Alvin Freitag, John Haack, Piet Rademacher, Kenny Sauer, Paul Zemke

FH/Bilder Jenö Kunfalvi