Die Blau-Weißen machen das Spiel kommen aber nicht an Hüter Greschner vorbei

SV Mügeln/Ablaß - FSV Blau-Weiß Wermsdorf 1:0 (0:0)  Galerie/Abstimmung

Zum Nachholderby reisten die Hubertusburger am vergangen Mittwoch ins Obstland zum SV Mügeln/Ablaß. Trainer Dierk Kupfer konnte aus den vollen Schöpfen und seine vermeintliche beste Elf aufbieten. Diese hatte in den ersten Minuten noch Mühe ins Spiel zu kommen. Benjamin Schönitz rettete nach wenigen Minuten überragend gegen einen Kopfball von Kevin Schmidt. In der Folge sollte man die Platzbesitzer allerdings nicht mehr im Wermsdorfer Strafraum anfinden. Die Gäste übernahmen das Heft des Handelns und erspielten sich, teilweise in äußerst ansehnlicher Manier eine Vielzahl an Chancen. Doch Freiberg, Böttger & Co. ließen zur Verzweiflung aller blau-weißer Unterstützer auch noch so gute Möglichkeiten liegen. So ging es ohne Tore in die Halbzeit.

Vom Pausentee zurück gestaltete sich die Partie zunächst wieder offener, während die Blau-Weißen weiter versuchten, das Spiel mit flachen Pässen zu kontrollieren, tauchte die Heimelf nun vermehrt nach hohen weiten Bällen im gegnerischen Feldabschnitt auf. Nach einer Stunde dann der Goldene Treffer des Tages. Wermsdorf zu weit aufgerückt, wird nach einem jener weiten Mügelner Bälle eiskalt erwischt. Torhüter Benjamin Schönitz kann einen scharf getretenen Ball von außen nur abklatschen lassen. Dieser fällt dem eingewechselten Gregor Mayerhofer vor die Füße, der ins leere Tor einschiebt und zum Jubeln abdreht. Kurze Bemühung des Phrasenschweins und alten Liedes: Machst du die Dinger vorne nicht rein...

Die Hubertusburger reagieren jedenfalls mit wütenden Angriffen und drängen auf den Ausgleich. Am Willen lag es keinesfalls, doch wieder vergab die Kupferelf beste Gelegenheiten. So scheiterten sie mehrmals am eigenen Abschluss oder am glänzend aufgelegten Greschner im Tor. Den Blau-Weißen gelang es bis zum Abpfiff also nicht mehr sich auf die Anzeigetafel zu bringen. Kurz vor Ende der Partie landete ein klasse getretener Freistoß an der Lattenunterkante des Wermsdorfer Tores und sprang wieder ins Feld zurück. Damit steht man am Ende einer eigentlich spielerisch ansehnlichen Partie, in der die Hubertusburger das bessere Team waren, mit leeren Händen da und hat jetzt ordentlich Wut im Bauch für die letzten Spiele der Saison.

Schiedsrichter: Matthias Clement

Zuschauer: 125

Aufstellung: Schönitz, Beckedahl, Robby Staude, Lippert, Springer, Freiberg (Eckert), Münch, S. Körner, Keller, Hanisch (Arendt), Böttger

Justus Keller/Bilder Pauline Kamm