Männer holen zum dritten Mal in Folge den Roland-Hallencup

Mit dem Ziel der Titelverteidigung reisten die Hubertusburger zum Hallencup nach Belgern, bei dem der Sieg gleichbedeutend mit dem Erzielen des Tripels, dem dritten Triumph im dritten Jahr in Folge wäre. Dem im Weg standen fünf Spiele des im Tabellenmodus ausgetragenen Turniers. Im ersten Spiel gegen Mügeln/Ablaß stotterte der blau-weiße Motor noch etwas. Im zwölfminütigem Derby lagen die Wermsdorfer bereits 0:2 hinten, erarbeiteten sich aber immerhin noch ein 2:2, die Chancenverwertung dabei noch unterirdisch. Kurze Ansprache von Coach Dierk Kupfer im Gespann mit Ralph Horbas. Angestachelt davon traf man im nächsten Spiel auf eine Auswahl aus Doberschütz/Mockrehna.

Das blau-weiße Treibwerk mit dem System des mitspielenden Hüters griff nun so richtig und lief heiß. So stand letztlich ein 11:0 auf der Anzeigetafel. Die weiteren Spiele gegen Belgerns Erste (2:5) und die Zweitvertretung der Gastgeber (0:6) konnten die Hubertusburger ebenfalls deutlich für sich entscheiden. Ohne Punktverlust, aber mit deutlich knapperen Ergebnissen spielten sich bis hierhin außerdem die Wackeren aus Dahlen durchs Turnier und stellten sich den Hubertusburgern somit als letzte Hürde zum Triple entgegen. Die Heideländer versuchten wacker gegenzuhalten, gingen auch zweimal in Führung, doch Sebastian Hanisch und Philipp Springer konnten jeweils schnell kontern. Die Mannen von Coach Dierk Kupfer spielten es konzentriert und unaufgeregt, ließen sich nicht beeindrucken und lieferten. So war das Schlusswort Denny Beckedahl, wem auch sonst möchte man sagen, vorbehalten. Die Laufarbeit seine Vorderleute nutzte Becke mit gewohnt starker Schusstechnik und besorgte somit den verdienten 3:2 Sieg. Die Glückwünsche der Bezwungenen hörten sich die Hubertusburger gerne an, noch wohlwollender nahmen sie dann aber den Belohnungskasten für den ersten Platz entgegen: Titelverteidigung und Tripel - check. Äußerst erfreulich außerdem, dass Dominic Arendt als bester Torschütze (9 Treffer) ausgezeichnet wurde und weitere 20 Erfrischungsgetränke besteuerte.

Die Hubertusburger „SuperKickers“: Schönitz, Beckedahl, Böttger, Staude, Springer, Hanisch, Keller, Arendt , Eckert

Justus Keller/Bild Ralph Horbas