Diesmal nichts zu holen

FC Eilenburg II - FSV Blau-Weiß Wermsdorf 3:0 (1:0)

Noch im Hinspiel hatten die Hubertusburger für eine faustdicke Überraschung gesorgt, als sie nach begeisternden Kampf gegen die favorisierten Eilenburger einen 2:0-Sieg einfuhren. Dies war auch der Auftakt zu einer beispiellosen Serie von überzeugenden Auftritten mit entsprechenden Resultaten. Diesmal sollten die Trauben allerdings zu hoch hängen. Dennoch ging die erste Torchance der Begegnung auf das Konto der Gäste, als Pascal Weidner´s Kopfball nach fünf Minuten nur knapp den linken Pfosten des Eilenburger Kasten verfehlte. Die Gastgeber, die sich mit einigen Spieler aus der ersten Mannschaft verstärkt hatten,  kamen besser ins Spiel und zeigten den Kupfer-Schützlingen schon bald ihre spielerischen Fähigkeiten. Der erste Treffer fiel nach einem Wermsdorfer Ballverlust, infolge dessen das Spielgerät per Dribbling nach innen gebracht wurde. Auf Höhe des 16ers ließ der Eilenburger Dennis Kummer den letzten Wermsdorfer Verteidiger aussteigen und schob überlegt zur Führung ein. Die Blau-Weißen blieben bemüht und kamen kurz vor dem Halbzeitpfiff zu einem Pfostenschuss von Benjamin Münch.

In der zweiten Hälfte sahen die wenigen Zuschauer zunächst zwei gute Möglichkeiten der Hubertusburger durch Sebastian Hanisch und Robby Staude. Dierk Kupfer hatte umgestellt und Sebastian Freiberg in die Abwehr beordert. Dessen Platz in der Vorwärtsbewegung sollte Münch einnehmen. Leider ging diese taktische Maßnahme schief. Ein gescheiterter Versuch der Abseitsstellung infolge eines Diagonalpass aus der Eilenburger Hälfte direkt ins Herz des Wermsdorfer Strafraumes ließ die Abwehrspieler zu weit vom Torschützen Florian Prause stehen, der Benjamin Schönitz im Gäste-Tor keine Chance ließ. Kupfer´s Hauptkritikpunkt, dass seine Spieler nicht eng genug am Gegner standen, ließ die Gastgeber in der 85. Minute noch ein weiteres Mal jubeln. Am Ende stand ein alles in allem verdienter Sieg und die Erkenntnis, dass der FC Eilenburg diesmal keine Mannschaft war, mit der sich die Blau-Weißen messen lassen konnten. Machen wir einen Haken dran und richten den Fokus nunmehr auf die noch ausstehenden Derbys und den Kampf um die Vorherrschaft im Altkreis Oschatz.

Schiedsrichter: Dirk Otto

Zuschauer: 10

Aufstellung: Schönitz, D. Weidner, Siebert, Münch, Lippert, Freiberg, Staude (Rademacher), Böttger, Springer, Hanisch (Mayerhofer), P. Weidner

FH/Bilder Becke