Revanche in Zwochau geglückt

SV Zwochau - FSV Blau-Weiß Wermsdorf 1:2 (0:2)

Unser Trainer Dierk Kupfer konnte in diesem Spiel, bedingt durch einige Spielerabsagen (Krankheit, Verletzung, Sperre), nicht aus dem Vollen schöpfen. Die verbliebenen Spieler, so viel sei vorweg genommen, zeigten bei schweren Bodenverhältnissen eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Die Blau-Weißen legten schnell vor und gingen in der 4. Minute mit 0:1 in Führung. Pascal Weidner verwertete einen langen Einwurf von Sebastian Hanisch mit einem satten Schuss ins lange Eck. Wenig später wurde Hanisch gefoult und Freistoßspezialist Denny Beckedahl legte sich den Ball zurecht. Aus 30 Metern Torentfernung hämmerte er den Ball mit Windunterstützung unter die Latte zum 0:2 (8.). Ein Sonntagsschuss – Zwochaus Hüter Patrick Eichhof hatte das Nachsehen.

Die Platzbesitzer von nun an optisch überlegen aber ohne zwingende Tormöglichkeiten bis zum Pausentee. Die schnellen Spitzen der Hubertusburger spielten einige entlastende Konter, die aber nichts Zählbares einbrachten. In der zweiten Halbzeit wurde der Druck auf das Wermsdorfer Tor größer. Die Gäste operierten nun aus einer tiefstehenden Abwehr. Robert Rinke im Wermsdorfer Tor griff die hohen Bälle der Zwochauer reihenweise ab – Kopfballspezialist Sebastian Freiberg hatte ansonsten die Lufthoheit – Libero Beckdahl glänzte durch gutes Stellungsspiel – Benjamin Münch rieb sich im Mittelfeld auf. 100prozentige Tormöglichkeiten der Zwochauer – Fehlanzeige. Das blau-weiße Offensivspiel fand allerdings kaum noch statt, so dass sich das Geschehen fast ausschließlich in der Gästehälfte abspielte. Als Robert Ohlig in der 70. Minute der Anschluss zum 1:2 gelang, drohte das Spiel zu Ungunsten der Hubertusburger zu kippen. Mit großem Kampfgeist aller Spieler konnte der knappe Vorsprung gehalten werden. In der 78. Minute dann endlich ein gefährlicher Konter. Pascal Weidner dribbelte in den Zwochauer Strafraum, passte mustergültig auf den mitgelaufenen Gregor Mayerhofer, der leider aus Nahdistanz am Zwochauer Tor vorbei zielte. Abgehakt – alle hängten sich die letzten Minuten voll rein und freuten sich nach dem Abpfiff über drei schwer erkämpfte Auswärtspunkte.

Schiedsrichter: Matthias Clement

Zuschauer: 40

Wermsdorf: Rinke, Beckedahl, Robby Staude (Robyn Staude), Freiberg, D. Weidner, Rademacher, Münch, Springer, P. Weidner, Hanisch, Arendt (Mayerhofer)

AK/Bilder Matthias Müller